taxonID	type	description	language	source
FC2487A3FFE4C353FF72E456FD0DFEC1.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 5 ♂♂, 4 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Sichuan: NE slope Gongga Shan, 29 o 53 ’ 23 ’’ N, 102 o 01 ’ 31 ’’ E. 3886 m, sift 13, V. Grebennikov. Paratypen: 1 ♂, 1 ♀: ibidem, 29 o 50 ’ 50 ’’ N, 102 o 02 ’ 28 ’’ E, 2170 m, sift 14, 9. VI. 2011, Grebennikov; 2 ♂♂, 3 ♀♀: ibidem, 29 o 52 ’ 10 ’’ N, 102 o 02 ’ 01 ’’ E, 3620 m, sift 16, 12. VI. 2011, idem; 2 ♂♂, 3 ♀♀: ibidem, 29 o 50 ’ 50 ’’ N, 102 o 02 ’ 28 ’’ E, 3170 m, 18. VI. 2011, idem; 1 ♂, 1 ♀: ibidem, 21. VI. 2011, idem. - HT und PTT in der CNC, PTT auch in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE4C353FF72E456FD0DFEC1.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwarz, schwach, leicht fettig glänzend; Vorderkörper grob und dicht, Abdomen fein und ziemlich weitläufig punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine gelblich bis hellbraun, Fühlerkeule und Schenkelspitzen (kurz) gebräunt. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, schmal heller gesäumt, ziemlich dicht, lang beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied kurz gelappt. Länge: 1,9 - 2,1 mm (Vorderkörperlänge: 1,0 - 1,1 mm). PM des HT: HW: 22,5; DE: 12; PW: 19; PL: 17; EW: 22,5; EL: 17; SL: 14. Männchen: Mittel- und Hinterschienen mit deutlichem Apikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, grob und sehr dicht auf fast glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte etwas abgeflacht und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet. 8. Sternit mit sehr flacher Ausrandung etwa im hinteren Dreizehntel. 9. Sternit apikolateral mit kleinem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 144), Apikalpartie des Medianlobus konisch in eine breit abgerundete Spitze verengt; im Innern werden grosse, unverbundene Ausstülphaken sowie ein stark sklerotisierter Innensack deutlich; Parameren deutlich kürzer als der Medianlobus, an ihren Spitzen mit etwa 8 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Die Spermatheka besteht aus einem geknäuelten, dünnschläuchigen Spermathekengang und einem grossen, viel breiteren Endschlauch; ein deutlich sklerotisiertes, abgesetztes Infundibulum habe ich nicht feststellen können. Kopf so breit wie die Elytren, Stirn ziemlich breit, Mittelteil etwas breiter als jedes der Seitenteile, kräftig erhoben, deutlich das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung ziemlich grob, seitlich dicht, auf dem Mittelteil etwas weitläufiger, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich etwas kleiner als die Punktradien, am Mittelteil grösser als die Punkte. Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumdrittel reichend, vorletzte Glieder etwa so lang wie breit. Pronotum etwas breiter als lang, seitlich stark gewölbt, in der Hinterhälfte mässig konkav; keine Eindrücke; Punktierung grob und ziemlich gleichmässig dicht, mittlerer Punktdurchmesser etwas grösser als der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktabstände meist wenig kleiner als die Punktradien, wiederholt aber auch grösser. Elytren deutlich breiter als lang, schwach trapezoid, Schultern abgerundet, Seiten schwach erweitert, hinten wenig eingezogen, Hinterrand breit und flach ausgerandet; Nahteindruck breit, deutlich, Schultereindruck fehlend; Punktierung gut so grob wie am Pronotum, aber etwas weniger dicht, auf der Scheibe sind die Punktzwischenräume oft so gross wie die Punkte. Abdomen mit deutlichen, etwa in der Sagittalen liegenden Paratergiten, diejenigen des 4. Tergits so breit wie das 2. Fühlerglied, mit einer Reihe weniger, wenig dicht gestellter Punkte; basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; Punktierung von vorn bis hinten etwa gleich fein und weitläufig, mittlerer Punktdurchmesser etwa so gross wie Facetten am Innenrand der Augen, ihre Abstände deutlich grösser als die Punkte, bis doppelt so gross (7. Tergit: Abb. 89). An den Beinen sind die Hintertarsen zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist kaum länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen und auch als das Klauenglied, 4. Glied deutlich, kurz gelappt. Die gesamte Oberseite ist sehr flach genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE4C353FF72E456FD0DFEC1.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört zu den apteren Montanendemiten (vgl. Puthz 2012: 86); in meiner Tabelle (l. c.) würde man zu Leitziffer 94 kommen. Von S. montanicolus PUTHZ unterscheidet sich die neue Art sofort durch ihre weitläufigere Punktierung, von S. montifactus PUTHZ vor allem auch durch ihre viel feinere Abdominalpunktierung, von beiden durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE4C353FF72E456FD0DFEC1.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf die grosse Höhe, in der sie lebt (Lat. montithronus = auf dem Berg thronend).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE6C354FF72E09CFD15FD44.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♀♀ - Paratypen: CHINA: N Yunnan, Diqing Tibet Aut. Pref., Zhongdian Co., Xue Shan, near lake 23 km S Zhongdian, 3895 m, 27 o 37.1 ’ N, 99 o 38.5 ’ E, devasted mixed forest, pitfall traps, 6. - 15. V. 2005, M. Schülke (CH 05 - 05 F). - HT und 1 PT in cSchülke (Berlin), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE6C354FF72E09CFD15FD44.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwarz, schwach schimmernd, Stirn wenig grob, Pronotum und Elytren grob und dicht punktiert. Abdomen vorn wenig grob und mässig dicht, hinten ziemlich fein und ebenfalls mässig dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis bräunlichgelb, Fühlerkeule mittelbraun, Beine hell rötlichbraun, die Knie (kurz) und die Tarsengliedspitzen dunkelbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, ziemlich dicht beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied kurz gelappt. Länge: 2,4 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,2 - 1,3 mm). PM des HT: HW: 25; DE: 13; PW: 20,5; PL: 18; EW: 24; EL: 18; SL: 13. Männchen: Mittelschienen mit kräftigem Apikaldorn, Hinterschienen mit deutlichem Präapikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, grob und dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand kaum erkennbar flach ausgerandet. 9. Sternit apikolateral mit kurzem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 143), Apikalpartie des Medianlobus dreieckig in eine breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit sehr kurzen Sinnesborsten; im Innern werden grosse, median dünn verbundene Ausstülphaken und ein flaschenförmiger Innensack deutlich; Parameren dünn, viel kürzer als der Medianlobus, an ihren Spitzen mit etwa 5 längeren Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig in eine abgerundete Spitze verengt. Valvifer apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 194), Infundibulum kurz, schwach sklerotisiert, sattelförmig, Spermathekengang dünn, dreimal gewunden, Endschlauch dünn, kürzer als der mittlere Spermathekengang. Kopf kaum breiter als die Elytren, Stirn mässig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, deutlich über das Niveau der Augeninnenränder hinausragend; Punktierung wenig grob, dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich meist kleiner als die Punktradien, in der Mitte auch grösser, bis punktgross (Abb. 14). Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum breiter als lang, in den vorderen zwei Dritteln seitlich konvex, hinten mässig konkav eingeschnürt; keine auffälligen Eindrücke; Punktierung gleichmässig grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser mindestens so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, manchmal fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien, nur längs der Mitte wiederholt punktgross. Elytren trapezoid, deutlich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten mässig erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; keine Eindrücke; Punktierung kaum gröber als am Pronotum, dicht, Punktzwischenräume nur im Nahtdrittel manchmal etwas grösser als die Punktradien. Abdomen mit fast in der Sagittalen liegenden Paratergiten, diejenigen des 4. Tergits gut so breit wie das 2. Fühlerglied, weitläufig mit einer Reihe wenig feiner Punkte versehen; basale Querfurchen der vorderen Tergite ziemlich tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; Punktierung (s. o.), auf dem 7. Tergit sind die Punkte so gross wie Facetten am Innenrand der Augen, ihre Abstände mehr als punktgross (Abb. 88). An den Beinen sind die Hintertarsen mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist kaum länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, so lang wie das Klauenglied; das 4. Glied ist kurz gelappt. Die gesamte Oberseite ist dicht genetzt, besonders deutlich das Pronotum.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE6C354FF72E09CFD15FD44.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört zu den apteren Montanendemiten. In meiner Tabelle (2012) würde man zu Leitziffer 94 kommen. Von S. montanicolus PUTHZ und S. montifactus PUTHZ unterscheidet sie sich sofort durch regelmässige, getrennte Punktierung und ebene Oberseite, von S. montithronus nov. sp. u. a. durch schwächeren Glanz (dichte Mikroskulptur!), gröbere Stirnpunktierung und dichter punktiertes Abdomen, von allen durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE6C354FF72E09CFD15FD44.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf die grosse Höhe, in der sie lebt (Lat. altithronus = in grosser Höhe thronend).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE1C355FF72E213FDDEFBDE.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: Sichuan: Xiling Mountain, 2000 m, litter, 4. VIII. 1996, S. Kurbatov; 1 ♀ - Paratypus, ibidem 1300 m, 30. VII. 1996, idem. - HT im MHNG, PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE1C355FF72E213FDDEFBDE.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, ziemlich glänzend, Kopf schwarz, übriger Körper dunkel kastanienbraun; Kopf grob, Pronotum grob bis sehr grob, teilweise kurz zusammenfliessend, Elytren sehr grob, kurz zusammenfliessend punktiert / skulptiert, letztere auffallend uneben, Abdomen vorn sehr grob, dicht, hinten wenig fein, ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis rötlichgelb, Keule mittelbraun, Beine hell rötlichbraun. Clypeus dunkelbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich linienförmig-dünn gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,0 - 3,6 mm (Vorderkörperlänge: 1,6 mm). PM des HT: HW: 32; DE: 18; PW: 23,5; PL: 26; EW: 27; EL: 26; SL: 20. Männchen: Beine einfach. Metasternum in der Mitte tief eingedrückt, sehr grob und sehr dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 85), Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Vierundzwanzigstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral spitz. 10. Tergit an Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 183), Apikalpartie des Medianlobus kurz und breit, in flachkonkavem Bogen in eine ziemlich breit abgerundete Spitze verengt; im Innern werden starke Ausstülphaken sowie ein breittubiger, proximal stark sklerotisierter Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, in ihrem Spitzendrittel mit etwa 24 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 217), Infundibulum breit, schwach sklerotisiert, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf breiter als die Elytren, Stirn breit, mit breiten Längsfurchen, Mitteilteil wenig schmäler als jedes der Seitenteile, beulenförmig erhoben, das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und auf den Seitenteilen sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser etwa so gross wie der apikale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich meist kleiner als die Punktradien, am Mittelteil etwas grösser, selten punktgross (Abb. 9). Fühler mässig lang, zurückgelegt etwa den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder um ein Drittel länger als breit. Pronotum deutlich länger als breit, hinter der Mitte am breitesten, seitlich von dort zuerst konvex, ganz von dann flachkonkav verengt, nach hinten kräftig eingeschnürt; die Oberseite ist stark uneben: neben einem breiten Mitteleindruck werden in mittlerer Höhe tiefe Seiteneindrücke deutlich sowie ein Quereindruck hinter dem Vorderrand; Punktierung / Skulptur sehr grob, vorn und hinten kurz zusammenfliessend, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der mittlere Querschnitt des 2., Fühlergliedes, Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien, nur im Mitteleindruck viel grösser (Abb. 24). Elytren trapezoid, etwas breiter als lang, Seiten hinter den schrägen Schultern lang, flachkonvex erweitert, Hinterrand breit und tief ausgerandet: die Oberseite ist auffällig uneben: neben einem tiefem, langem Nahteindruck sind der Schultereindruck und ein Längseindruck im hinteren Aussenviertel nicht zu übersehen; Punktierung / Skulptur noch gröber als am Pronotum, zusammenfliessend (Abb. 40). Abdomen zylindrisch, basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit mit rudimentärem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn sehr grob und sehr dicht (Abb. 137), auf dem 7. Tergit feiner, ziemlich dicht (Abb. 133). An den Beinen sind die Hintertarsen etwas mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist etwa so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist sehr dünn gelappt. Die gesamte Oberseite ist netzungsfrei.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE1C355FF72E213FDDEFBDE.taxon	diagnosis	Differenzialdiagnose: Diese neue Art gehört in die S. indubius - Gruppe (PUTHZ, 2017). Von S. xilingshanus PUTHZ, der im gleichen Gebirge lebt, unterscheidet sie sich unter anderem durch viel gröber skulptierte, stärker unebene Elytren und gröbere Abdominalpunktierung sowie durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE1C355FF72E213FDDEFBDE.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit den Namen dieser neuen Art erinnere ich an den wallonischen Jesuitenmissionar Nicola Trigault (1577 - 1628), der 1616 ein Werk über Sitten und Gebräuche Chinas publiziert hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE0C356FF72E59EFC87FB26.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 5 ♂♂, 9 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Shaanxi, Qinling Shan, Hua Shan Mt., S-top, 34 o 25 ’ N, 100 o 6 ’ E, 1940 - 2000 m, forest, 19. VIII. 1995, M. Schülke, A. Pütz. Paratypen: 4 ♂♂, 5 ♀♀: Qinling Shan, pass at autoroute 70, 47 km S Xian, 33 o 51 ’ N, 100 o 47 ’ E, 2300 - 2500 m, 26. - 30. VIII. 1995, Schülke, Pütz. - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT auch in coll. Pütz, in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE0C356FF72E59EFC87FB26.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwarz mit ganz schwachem, bräunlichen Anflug, matt; Vorderkörper grob und äusserst dicht, auf den Elytren auch kurz zusammenfliessend punktiert / skulptiert (Abb. 29), Abdomen vorn grob, hinten ziemlich grob, sehr dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 112); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb bis hellbraun, Fühlerbasis hellbraun bis mittelbraun, Keule dunkler, Beine hellbraun, Schenkel zur Spitze allmählich verdunkelt. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, mässig dicht beborstet. Abdomen seitlich linien-dünn gerandet, ohne die Andeutung von Paratergiten, 4. Tarsenglied deutlich, schmal gelappt. Länge: 3,0 - 3,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,7 mm). PM des HT: HW: 30; DE: 16,5; PW: 25; PL: 24; EW: 31; EL: 25; SL: 18. Männchen: Mittelschienen mit Apikaldorn, Hinterschienen mit Präapikaldorn. Metasternum mässig eingedrückt, grob und sehr dicht auf glänzendem Grund punktiert und beborstet (Abb. 62), Sternite 3 - 5 vor dem Hinterrand median kurz etwas weitläufiger als an den Seiten punktiert und beborstet, 5. Sternit in der Hinterrandmitte flach ausgerandet, 6. Sternit mit langem, proximal engerem Mitteleindruck, dieser deutlich weitläufiger als die Sternitseiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet, 7. Sternit mit langem Mitteleindruck, darin fein und ziemlich dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit stumpfwinkliger Ausrandung etwa im hinteren Zwölftel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit wenig langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 149), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine mässig breit abgerundete, häutige Spitze verengt, ventral mit zahlreichen Sinnesborsten; im Innern werden eine grosse Ausstülpspange und ein schmaltubiger Innensack deutlich; Parameren erheblich länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen stark löffelförmig erweitert und daselbst mit etwa 23 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand nach leicht konkavem Bogen in eine abgerundete Spitze verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 198), Infundibulum erheblich länger als breit, mittlerer Spermathekengang mehrfach gewunden, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE0C356FF72E59EFC87FB26.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art ist die Schwesterart des im selben Gebirge lebenden S. alioventralis TANG & PUTHZ. Von ihm lässt sie sich äusserlich nicht unterscheiden! Der Innenbau ihres Aedoeagus und ihre Spermatheka machen es aber zweifellos deutlich, dass wir es hier mit einem eigenen Art zu tun haben. Folgt man meiner Bestimmungstabelle (2013) bei Arten mit gerandetem Abdomen und gelappten Tarsen, so müsste sie in die S. cephalotes - Gruppe gestellt werden, wohin sie aber unter anderem auch wegen ihrer kurzen Apikolateralzähne des 9. Sternums nicht gehören kann. In meiner Tabelle der Arten mit gerandetem Abdomen und " ungelappten " Tarsen (Puthz, 2012), müsste man sie, ebenso wie S. alioventralis, bei Leitziffer 132 einordnen.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE0C356FF72E59EFC87FB26.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen bezeichnet die Tatsache, dass sie äusserlich wie S. alioventralis aussieht, also quasi dessen " Doppelgänger " ist.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE3C358FF72E5B6FDA2FEC1.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 8 ♂♂, 17 ♀♀ - Paratypen: CHINA: W Hubei (Daba Shan), mountain range NE Muyuping, pass 12 km N Muyuping, 31 o 32 ’ N, 110 o 26 ’ E, 2380 m, N pass, N slope with young, deciduous forest (CH 01 - 15), 17. VII. 2001, M. Schülke & D. Wrase. - HT und PTT in cSchülke (Berlin), PTT auch in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE3C358FF72E5B6FDA2FEC1.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwarz, mässig glänzend; Vorderkörper grob bis sehr grob, Abdomen grob (vorn) bis wenig grob (hinten), überall sehr dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis gelb, Fühlerkeule gebräunt. Beine hell rötlichgelb, die Knie (kurz) und die Tarsengliedspitzen gebräunt. Clypeus schwarz, ziemlich dicht, lang, glänzend beborstet, Oberlippe dunkelbraun, wenig heller auffällig beborstet. Abdomen seitlich liniendünn gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,0 - 4,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,6 mm). PM des HT: HW: 32; DE: 18; PW: 25,5; PL: 24; EW: 31; EL: 26; SL: 19. Männchen: Mittelschienen mit kräftigem Apikaldorn, Hinterschienen mit starkem Präapikaldorn. Metasternum abgeflacht, mit scharfem Mediankiel in der Hinterhälfte, grob und sehr dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 74), 3. Sternit mit starkem basomedianem Höcker, 3. - 6. Sternit in der hinteren Mitte flach eingedrückt und daselbst unpunktiert, aber genetzt, 7. Sternit in den hinteren Mitte dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Elftel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit kurzem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 172), Apikalpartie des Medianlobus in seitlich schwach konkavem Bogen spitzwinklig in eine mässig breit abgerundete Spitze verengt, ventral dicht mit kurzen Sinnesborsten besetzt; im Innern werden eine umfangreiche Ausstülpspange sowie ein stark sklerotisierter, breiter und kurzer Innensack seitlich; Parameren erheblich länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen löffelförmig erweitert, mit etwa 32 Borsten. Weibchen: Metasternum mit kleiner Beule in der hinteren Mitte (Abb. 75). 8. Sternit am Hinterrand nach konkavem Bogen in einen rundlich vorgezogenen Lappen verengt. Valvifer apikolateral mit kurzer Spitze. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 209), Infundibulum gross, umgekehrt Y-förmig, Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch kurz. Kopf kaum breiter als die Elytren, Stirn breit, mit deutlichen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, deutlich erhoben, deutlich über das Niveau der Augeninnenränder hinausragend; Punktierung grob und sehr dicht, nur auf dem First des Mittelteils etwas weniger dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien, auf dem First des Mittelteils bis punktgross. Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder kaum länger als breit. Pronotum wenig breiter als lang, in den vorderen zwei Drittel seitlich konvex, hinten deutlich konkav eingeschnürt; ein mittlerer Längseindruck und seitliche Schrägeindrücke in mittlerer Höhe sind nicht sehr tief; Punktierung so grob wie auf der Stirn, aber weniger regelmässig, die glänzenden Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien. Elytren trapezoid, deutlich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten deutlich erweitert, hinten kaum eingezogen, Hinterrand sehr breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck deutlich; Punktierung sehr grob und sehr dicht, aber nur ausnahmsweise kurz zusammenfliessend, mittlerer Punktdurchmesser mindestens so gross wie der grösste Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien. Abdomen zylindrisch, Tergite und Sternite nur durch eine sehr dünne Naht getrennt (also keine Paratergite vorhanden), basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente flach, 7. Tergit mit rudimentärem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn so grob und so dicht wie auf der Stirn, hinten weniger grob, aber auch dicht (7. Tergit: Abb. 126). An den Beinen sind die Hintertarsen mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen und auch länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist tief gelappt. Nur das Abdomen ist, vorn flach, hinten deutlicher, genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE3C358FF72E5B6FDA2FEC1.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Was die Einordnung dieser neuen Art angeht, so gilt hier dasselbe wie oben bei S. duplicatus nov. sp. Wenn man von der vollständigen linienförmigen Seitenrandung ihres Abdomens absieht, ähnelt die neue Art wegen ihres gewölbten Abdomens und ihrer groben, sehr dichten Punktierung dem S. taibashanus TANG & PUTHZ, unterscheidet sich aber von ihm auch äusserlich u. a. durch fehlenden Messingglanz und genetztes Abdomen.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE3C358FF72E5B6FDA2FEC1.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art ehre ich ihren Sammler, Herrn Michael Schülke, Berlin, der durch seine Aufsammlungen in China wesentlich zur Kenntnis der dortigen Fauna beigetragen hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEDC359FF72E09CFE71FD16.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♀): Sichuan: env. Jiulonggou near Dayi, 70 km W of Chengdu, 28. VI. - 2.7.199 5, Zd. Jindra: in coll. Smetana (NMNST).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEDC359FF72E09CFE71FD16.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, mässig glänzend, schwarz, jede Elytre mit einer kleinen, runden, orangenen Makel im hinteren Aussenviertel (Abb. 44); Vorderkörper grob bis sehr grob und sehr dicht, am Pronotum auch rugos, punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob und sehr dicht, hinten fein und dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder bräunlichgelb, das 3. Glied gebräunt. Fühler bräunlich. Beine rötlichbraun, die Schenkel zur Spitze allmählich dunkler braun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, dünn beborstet. Abdomen seitlich wenig breit gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,5 - 4,2 mm (Vorderkörperlänge: 2,0 - 2,1 mm). PM des HT: HW: 34; DE: 18; PW: 27,5; PL: 28; EW: 36; EL: 37; SL: 28. Männchen: Unbekannt. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand konisch in eine mässig breit abgerundete Spitze verengt. Valvifer apikolateral gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Spermatheka (Abb. 230), Infundibulum lang und schmal, Spermathekengang sackförmig erweitert, Endschlauch kurz. Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn mässig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil etwas schmäler als jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, nicht ganz die Höhe der Augeninnenränder erreichend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien, auch auf dem Mittelteil noch kleiner als die Punktradien (Abb. 5). Fühler mässig lang, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder etwa um ein Drittel länger als breit. Pronotum kaum länger als breit, knapp hinter der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn konisch verengt, nach hinten konkav eingeschnürt; längs der Mitte wird ein vorn und hinten abgekürzter Längseindruck erkennbar, seitliche Eindrücke sind wenig deutlich; Punktierung etwa so grob wie auf der Stirn, äusserst dicht, mehrfach zusammenfliessend (Abb. 20). Elytren subquadratisch, Schultern eckig, Seiten lang flachkonvex, Hinterrand breit ausgerandet; Nahteindruck deutlich Schultereindruck flach; Punktierung etwas gröber als am Pronotum, sehr dicht, am Aussenrand der kleinen Makel zusammenfliessend (Abb. 44). Abdomen mit wenig breiten, leicht ventrad geneigten Paratergiten, diejenigen des 4. Tergits etwa so breit wie das 2. Fühlerglied, mit einer dichten Reihe wenig grober Punkte versehen; basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit mit deutlichem, apikalem Hautsaum; die Punkte des 3. Tergits sind etwa so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände überwiegend kleiner als die Punktradien; nach hinten wird die Punktierung feiner, auf dem 7. Tergit sind die Punkte höchstens so gross wie eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände nicht ganz doppelt so gross wie die Punkte (Abb. 108). An den Beinen sind die Hintertarsen mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist tief gelappt. Das Abdomen ist flach genetzt, Netzungsspuren sind auch auf den Elytren zu sehen.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEDC359FF72E09CFE71FD16.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. virgula - Gruppe (PUTHZ 2013: 1385) und sieht hier dem S. arisanus CAMERON und seinen nächsten Verwandten ziemlich ähnlich, unterscheidet sich von ihnen allen aber durch ihre leicht ventrad geneigten Paratergite und die Spermatheka. Die neue Art ähnelt auch Vertretern der S. tenuimargo - Gruppe (Puthz l. c.: 1399), so zum Beispiel dem ebenfalls aus Yunnan beschriebenen S. contaminatus PUTHZ; von ihm unterscheidet sie sich äusserlich durch erheblich weitläufigere Punktierung des Abdomens und die Spermatheka, von S. solstitialis Zheng durch deutliche Paratergite und weitläufigere Abdominalpunktierung sowie durch die Spermatheka.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEDC359FF72E09CFE71FD16.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name diese neuen Art soll signalisieren, dass man sie äusserlich sowohl in die S. virgula - als auch in S. tenuimargo - Gruppe stellen würde (Lat. perfidus = unsicher, unzuverlässig).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFECC35AFF72E3E6FBFAFAAC.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): Sichuan: Gongga Shan, Hailuoguo, in front of glacier 1, 2800 m, 29 o 35 ’ N, 102 o 00 ’ E, 9. VII. 1996, Smetana, Farkač & Kabálek; Paratypen: 1 ♂, 1 ♀: Sichuan: Wenchuan Co., Wolung, 28. - 29. VII. 2001, Li & Zhao. - HT in coll. Smetana (NMNST), PTT in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFECC35AFF72E3E6FBFAFAAC.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwarz, Elytren im hinteren Aussenviertel mit der Andeutung einer kleinen Aufhellung, fettig glänzend (Abb. 46); Vorderkörper grob bis sehr grob, dicht, selten leicht rugos punktiert, Abdomen vorn mässig grob und ziemlich dicht, hinten fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder gelblich, das 3. Glied mittelbraun, Fühlerbasis hellbraun, die Keule dunkler, Beine rötlichbraun, Knie (kurz) und Tarsengliedspitzen braun. Clypeus schwarz, lang, glänzend beborstet, Oberlippe dunkelbraun, hellergesäumt. Abdomen seitlich mässig breit gerandet, 4. Tarsenglied tief gelappt. Länge: 3,5 - 4,2 mm (Vorderkörperlänge: 2,0 mm). PM des HT: HW: 32,5; DE: 18; PW: 26,5; PL: 27; EW: 35,5; EL: 36,5; SL: 29. Männchen: Mittelschienen mit deutlichem Apikaldorn, Hinterschienen mit kleinem Präapikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, mässig fein und ziemlich dicht auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 76). Vordersternite einfach, 6. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit in der hinteren Mitte eingedrückt und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand mässig flach ausgerandet. 8. Sternit mit spitzwinkligem Ausschnitt etwa im hinteren Sechstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus im Umriss wie bei S. oculivestis nov. sp. (Abb. 176; und auch wie bei S. arisanus CAMERON), die Apikalpartie des Medianlobus aber deutlich kürzer als lang, Ausstülphaken kürzer, breiter (Abb. 155); Parameren mit 16 - 19 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand kontinuierlich abgerundet. Valvifer apikal gesägt. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka wie bei S. oculivestis nov. sp. (vgl. Abb. 229). Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn breit, mit deutlichen, aber wenig tiefen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, flachrund erhoben, leicht das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und überwiegend sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser grösser als der apikale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien, nur auf dem First des Mittelteils grösser, hier bis punktgross (Abb. 6). Fühler mässig lang, zurückgelegt nicht ganz den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum etwa so lang wie breit, knapp hinter der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn konisch (bis flachkonvex) verengt, nach hinten konkav eingeschnürt; ausser einem deutlichen Mitteleindruck sind auch seitliche Schrägeindrücke in mittlerer Höhe erkennbar; Punktierung mindestens so grob wie auf der Stirn, die grössten Punkte so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich deutlich kleiner, auf der Scheibe auch manchmal so gross wie die Punktradien (Abb. 21). Elytren subquadratisch, Schultern eckig, Seiten nach hinten lang, gerade, kaum erweitert, im hinteren Viertel mässig eingezogen, der Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck sehr flach; Punktierung sehr grob, seitlich dichter als in der Nahthälfte, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der grösste Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume aussen kleiner, innen etwa so gross wie die Punktradien, im Bereich der kaum erkennbaren Makel hin und wieder kurz zusammenfliessend (Abb. 46). Abdomen gewölbt, Paratergite mässig breit, leicht ventrad geneigt, diejenigen des 4. Tergits so breit wie das 1. Fühlerglied, mit einer dichten Reihe ziemlich grober Punkte versehen; basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; auf dem 4. Tergit sind die Punkte so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände fast punktgross, auf dem 7. Tergit sind sie wenig kleiner als der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Punktabstände gut punktgross (Abb. 97). An den Beinen sind die Hintertarsen gut zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist tief gelappt. Die gesamte Oberseite ist sehr dicht genetzt, der Vorderkörper tiefer als das Abdomen; diese Netzung verleiht dem Insekt einen fettigen Glanz.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFECC35AFF72E3E6FBFAFAAC.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. virgula - Gruppe und ist hier nahe mit S. arisanus CAMERON und S. oculivestis nov. sp. verwandt. Von beiden unterscheidet sie sich durch ihre fast fehlende Elytrenmakel, weniger dichte, gröbere Punktierung des Vorderkörpers, weitläufigere Punktierung des Abdomens (vgl. Abb. 96, 106) und durch ihren auffälligen Fettglanz, abgesehen von der Gestalt ihrer aedoeagalen Ausstülphaken.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFECC35AFF72E3E6FBFAFAAC.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name bezeichnet ihren Fettglanz (Lat. pinguedineus = fettig).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEFC35BFF72E42BFEA3FB46.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): W Sichuan: Ya’an Pref., Fulin Co., Daxiang Ling, Pass N Hanyuanjie 51 km NNE Shimian, 2300 m, 29 o 39 ’ N, 102 o 37 ’ E, small stream, 10. VII. 1999, A. Pütz. Paratypen: 4 ♀♀: Shimian Co., Daxue Shan, road between Anshunchang-Wanbe, 20 km WSW Shimian, 1500 m, 9. VII. 1991 A. Pütz. - HT und PTT in coll. Pütz (Eisenhüttenstadt), PTT auch in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEFC35BFF72E42BFEA3FB46.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwarz, Elytren im hinteren Aussenviertel mit einer rundlichen, orangenen Makel (Abb. 45), mässig glänzend; Vorderkörper grob bis sehr grob und sehr dicht, Abdomen vorn grob und dicht, hinten wenig fein und dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 106); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. 1. und 2. Glied der Kiefertaster hellbraun, das 3. Glied braun, Fühler braun, Beine rötlichbraun, Schenkel zur Spitze allmählich dunkler braun, ebenso die Schienenbasis. Clypeus schwarz, Oberlippe braunschwarz, ziemlich dicht beborstet. Abdomen ziemlich breit gerandet, Paratergite leicht ventral geneigt, diejenigen des 4. Tergits so breit wie die Hinterschienen an ihrer Basis, grob, einreihig punktiert; 4. Tarsenglied tief gelappt. Länge: 4,4 - 5,1 mm (Vorderkörperlänge: 2,4 - 2,6 mm). PM des HT: HW: 38; DE: 21; PW: 31; PL: 32,5; EW: 44; EL: 45; SL: 37. Männchen: Mittelschienen mit kleinem Apikaldorn, Hinterschienen mit kaum erkennbarem Präapikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, mässig fein und ziemlich dicht auf sehr flach genetztem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 6. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit in der hinteren Mitte eingedrückt und daselbst äusserst fein und äusserst dicht punktiert und beborstet, Hinterrand mässig flach ausgerandet. 8. Sternit mit spitzwinkligem Ausschnitt etwa im hinteren Sechstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 176), Apikalpartie des Medianlobus in seitlich flachkonkavem Bogen in eine sehr breit abgerundete Spitze verengt; im Innern werden distal hakenförmige Ausstülphaken (Abb. 154) sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen stark löffelförmig erweitert, mit insgesamt etwa 16. - 18 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet. Valvifer apikal gesägt. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 229), Infundibulum kurz, mittlerer Spermathekengang lang, nur einmal gewunden vor dem kürzeren Endschlauch.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEFC35BFF72E42BFEA3FB46.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art der S. virgula - Gruppe ist die Schwesterart des S. arisanus CAMERON (von dem ich ausser zahlreichen Exemplaren aus Taiwan auch Belege aus Shaanxi, Hubei, Sichuan, Yunnan und Gansu kenne). Von ihm unterscheidet sie sich klar durch die Gestalt ihrer aedoeagalen Ausstülphaken (diese sind bei S. arisanus distal allenfalls leicht seitlich erweitert: Abb. 156). Was das Exoskelett angeht, so ist die Unterscheidung sehr schwierig; insgesamt ist die neue Art grösser (Vorderkörperlänge von S. arisanus: 2,1 - 2,4 Ø 2,2 mm), die Abdominalpunktierung weniger grob, die Elytrenmakel kaum oval. Von S. pinguedineus nov. sp. trennt man sie äusserlich durch ihre deutliche Elytrenmakel, ihre bedeutendere Grösse, die dichtere Punktierung des gesamten Körpers und den Aedoeagus.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEFC35BFF72E42BFEA3FB46.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name bezeichnet die Elytrenmakeln (Lat. oculivestis = mit " Augen " bekleidet).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEEC35DFF72E416FCF9FE61.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 7 ♂♂, 5 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Yunnan: E slope Cangshan at Dali, 25 o 40 ’ 24.1 ‘‘ N, 100 o 05 ’ 57.6 ‘‘ E, 3806 m, 17. V. 2010, sift 15, V. Grebennikov. Paratypen: 1 ♂: ibidem, 25 o 40 ’ 01.9 ‘‘ N, 100 o 05 ’ 45.5 ‘‘ E, 4063 m, 15. V. 2010, sift 13, idem; 6 ♂♂, 11 ♀♀: ibidem, 25 o 39 ’ 54.4 ‘‘ N, 100 o 05 ’ 53.0 ‘‘ E, 3991 m, 15. V. 2010, sift 14; 33 ♂♂, 28 ♀♀: ibidem, 25 o 40 ’ 14.7 ‘‘ N, 100 o 06 ’ 12.0 ‘‘ E, 3827 m, 17. V. 2010, sift 16; 16 ♂♂, 11 ♀♀: ibidem, 25 o 40 ’ 07.6 ‘‘ N, 100 o 06 ’ 12.9 ‘‘ E, 3887 m, 19. V. 2010, sift 18; 7 ♂♂, 5 ♀♀: ibidem, 25 o 39 ’ 54.7 ‘‘ N, 100 o 06 ’ 04.5 ‘‘ E, 3815 m, 19. V. 2010, sift 19, idem. - HT und PTT in der CNC, PTT auch in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEEC35DFF72E416FCF9FE61.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, mässig glänzend, Kopf schwarz, Pronotum und Elytren braun bis dunkelbraun, Abdomen schwarzbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht, am Pronotum leicht rugos, Elytren kurz zusammenfliessend punktiert / skulptiert, Abdomen vorn grob und dicht, hinten wenig fein und dicht punktiert; Beborstung mässig lang, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb bis hellbraun. Fühlerbasis hellbraun, Keule gebräunt. Beine bräunlichgelb. Clypeus schwarz, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich linienförmig-dünn gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,9 - 3,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 15; PW: 23; PL: 23; EW: 28,5; EL: 23; SL: 16. Männchen: Schenkel gekeult, Schienen einfach. Metasternum leicht eingedrückt, grob und dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 70). Vordersternite einfach, 6. Sternit in der hinteren Mitte leicht eingedrückt, 7. Sternit längs der Mitte sehr flach eingedrückt, im Eindruck sehr fein, dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit rundem Ausschnitt etwa im hinteren Zehntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 175), Apikalpartie des Medianlobus kurz, dreieckig in eine breit abgerundete Spitze verengt; im Innern werden sehr grosse, dünn verbundene Ausstülphaken sowie ein langtubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, im Spitzenviertel verengt und daselbst mit etwa 11 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand kontinuierlich abgerundet. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 227), Infundibulum klein, Spermathekengang breit und kurz, einmal gewunden, Endschlauch lang. Kopf gut so breit wie die Elytren, Stirn mässig breit, mit deutlichen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, stark rundlich erhoben, deutlich über das Niveau der Augeninnenränder erhoben; Punktierung grob und, abgesehen vom Mittelteil, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der apikale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien, auf dem Mittelteil auch punktgross. Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum so lang wie breit, etwa in der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn schwach konvex, nach hinten deutlich konkav verengt; die Oberseite ist sehr uneben: neben einem mittleren Längseindruck werden jederseits von diesem, vorn und hinten, weitere, kurze Längseindrucke deutlich, und auch ein seitlicher Eindruck, in mittlerer Höhe, ist nicht zu übersehen; Punktierung / Skulptur grob, sehr dicht, aber nicht gröber als auf der Stirn, der Mitteleindruck ist punktfrei, aber genetzt. Elytren trapezoid, erheblich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten lang-gerade erweitert, im hinteren Fünftel eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Oberseite uneben, Nahteindruck lang, Schultereindruck und ein Längseindruck im hinteren Aussenviertel sind deutlich; Punktierung / Skulptur deutlich gröber als am Pronotum, mittlerer Punktdurchmesser etwa so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien, wiederholt fliessen Punkte kurz zusammen (Abb. 55). Abdomen zylindrisch, seitlich vollständig, linienförmig gerandet, die Tergite 3 - 4 (5) sind seitlich nicht kreisrund, sondern zeigen eine schmale, paratergit-ähnliche Abflachung, die durch ihre weitläufigere Punktierung von der sehr dichten Punktierung der Tergitseiten abweicht; basale Querfurchen der ersten Tergite tief, 7. Tergit mit einem sehr schmalem (rudimentärem) apikalem Hautsaum; Punktierung vorn gut so gross wie auf der Stirn, aber nicht ganz so gedrängt, hinten feiner; auf dem 7 Tergit sind die Punkte fast so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände fast punktgross (Abb. 122). An den Beinen sind die Hintertarsen fast zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist solang wie die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist deutlich gelappt. Die Oberseite ist bis auf den Mitteleindruck des Pronotums, netzungsfrei.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEEC35DFF72E416FCF9FE61.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. cephalotes- Gruppe; sie unterscheidet sich von S. nigriceps TANG & PUTHZ sofort durch bedeutendere Grösse, viel gröbere Punktierung und die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEEC35DFF72E416FCF9FE61.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Weil diese neue Art in Höhen über 3800 Metern lebt, also den Wolken nahe, nenne ich sie " nubicola " (Lat. = Wolkenbewohner).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE8C35EFF72E0FCFBE0FB8E.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♂♂, 6 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Sichuan: Emei Shan, 29 o 32 ’ 37.3 ’ N, 103 o 19 ’ 57.5 ’ E, sift 37, 2440 m, 18. VI. 2010, A. Grebennikov. Paratypen: 1 ♂, 1 ♀: ibidem, 29 o 33.6 ’ N, 103 o 26.6 ’ E, 1800 - 2400 m, sift 11, 11 - 17, 27. VI. - 5. VII. 2009, idem; 1 ♂: ibidem, Leidongping, 29 o 32 ’ N, 103 o 21 ’ E, 2500 m, 18. VI. 1995, Smetana, Farkač & Kabátek; 1 ♀: ibidem, 2365 m, 2. XI. 1995, S. Uéno; 2 ♂♂: ibidem, env. Leidongping, 2410 m, 9. VI. 2004, Hájek & Růžička; 3 ♂♂, 3 ♀♀: Yunnan: Jizu Shan, 25 o 58 ‘ 12 ‘‘ N, 100 o 21 ‘ 50 ‘‘ E, 2840 m, sift 31, 30. VI. 2011, Grebennikov. - HT und PTT in der CNC, PTT auch in der SHNU, in cSmetana (NMNST), cWatanabe (TUA), im ZMP und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE8C35EFF72E0FCFBE0FB8E.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach glänzend, Kopf und Abdomen dunkelbraun, Pronotum kastanienbraun, Elytren im Nahtdrittel braun, in den seitlichen zwei Dritteln heller, hellbraun; Stirn mässig grob, Pronotum und Elytren grob und sehr dicht punktiert, Abdomen vorn wenig grob, hinten fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis gelb, Fühlerkeule leicht verdunkelt, Beine hellbraun. Clypeus braun, Oberlippe hellbraun, dünn beborstet. Abdomen seitlich ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,7 - 3,2 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 15; PW: 22; PL: 22; EW: 27,5; EL: 24; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum sehr flach eingedrückt, mässig grob und sehr dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 63). Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte abgeflacht und daselbst feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit stumpfwinkliger Ausrandung etwa im hinteren Fünfzehntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit sehr langem, spitzem Zahn. 10. Tergits am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 165), Apikalpartie des Medianlobus sehr schmal, seitlich nach doppelt konkavem Bogen in eine schmale Spitze verengt, diese mit mehreren Borsten versehen; im Innern werden eine grosse Ausstülpspange sowie ein breiter, proximal stark sklerotisierter Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, zur Spitze verschmälert und daselbst häutig, mit insgesamt 8 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 199), Infundibulum breit und lang, mittlerer Spermathekengang geknäuelt, Endschlauch länger als das vorhergehende Schlauchknäuel. Kopf gut so breit wie die Elytren, Stirn mässig breit, mit deutlichen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, kaum das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung mässig grob, seitlich sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien, auf dem Mittelteil grösser, bis punktgross. Fühler ziemlich lang, zurückgelegt mit ihrem letzten Glied den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder um ein Drittel länger als breit. Pronotum so lang wie breit, seitlich in der Vorderhälfte kräftig konvex, hinten kräftig konkav eingeschnürt; längs der Mitte wird ein kräftiger, kurz unpunktierter Eindruck deutlich, ein seitlicher Schrägeindruck ist weniger auffällig; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, ebenfalls sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser wenig grösser als der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes. Elytren subtrapezoid, deutlich breiter als lang, Schultern eckig, Seiten lang-konvex erweitert, Hinterrand tief rund ausgerandet; Nahteindruck lang, Schultereindruck breit, ein Längseindruck im hinteren Aussenviertel deutlich; Punktierung gröber als am Pronotum, dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume überwiegend kleiner als die Punktradien (Abb. 39). Abdomen zylindrisch, nur das 3. Tergit seitlich gerandet, basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit mit rudimentärem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn etwas weniger grob als auf der Stirn, dicht, hinten erheblich feiner, auch dicht; auf dem 7. Tergit sind die Punkte höchstens so gross wie eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände gut punktgross (Abb. 99). An den Beinen sind die Hintertarsen etwa drei Viertel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist tief gelappt. Das Abdomen ist flach genetzt, Netzungsspuren können auch auf den Elytren gesehen werden. Variabilität: Die Exemplare vom Jizu Shan sind dunkler gefärbt als diejenigen vom Emei Shan, und ihre Elytren sind deutlicher genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE8C35EFF72E0FCFBE0FB8E.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. cephalotes- Gruppe; sie unterscheidet sich von S. nigriceps TANG & PUTHZ. sofort durch die fehlende Seitenrandung ihres Abdomens und durch ihre Färbung, von S. nubicola nov. sp. ebenfalls durch ihre Körperfärbung, viel weniger unebenes Pronotum sowie durch erheblich feinere Abdominalpunktierung, von beiden durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFE8C35EFF72E0FCFBE0FB8E.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist vom Fundort des Holotypus abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEBC35FFF72E54EFC9AF9AC.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 45 ♂♂, 26 ♀♀ - Paratypen: CHINA: S Shaanxi, Daba Shan, mountain range N pass 22 km NW Zhenping, N slope, 32 o 01 ’ N, 109 o 21 ’ E, 2400 m, mixed forest, 13. VII. 2001, M. Schülke (C 01 - 11). Paratypen: 1 ♀: ibidem, Wrase (11 a); 1 ♀: ibidem 2850 m, 14. VII. 2001, Schülke (CH 01 - 12); 1 ♂, 1 ♀: 22 km NW Zhenping, N slope, 2685 m, 32 o 01 ’ N, 109 o 21 ’ E, 13. VII. 2001, A. Smetana (C 102). - HT und PTT in coll. Schülke (ZMB), Paratypen auch in cSmetana (NMNST), in der SHNU, im BLZ und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEBC35FFF72E54EFC9AF9AC.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, Pronotum und Elytren rostrot (Abb. 32), Abdomen kastanienbraun; Vorderkörper mässig grob und sehr dicht, Abdomen vorn wenig grob und dicht, hinten fein und dicht punktiert; Beborstung dicht, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis rötlichgelb bis hellbraun, Fühlerkeule gebräunt, Beine hellbraun. Clypeus vorn braun, Oberlippe rötlichbraun, dünn beborstet. Abdomen seitlich linien-dünn gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,4 - 3,2 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 27; DE: 14,5; PW: 21; PL: 20; EW: 26; EL: 23; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, wenig grob, sehr dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 78). Vordersternite einfach, 6. Sternit in der hinteren Mitte breit abgeflacht, dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit längs der Mitte sehr flach eingedrückt und daselbst fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit stumpfwinkligem Ausschnitt etwa im hinteren Elftel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 180), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine wenig breite Spitze verengt, ventral mit mehreren deutlichen Borsten; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren so lang wie der Medianlobus, im Spitzendrittel zuerst stark erweitert, sodann stark verschmälert, mit insgesamt etwa 9 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 216), Infundibulum zipfelmützenähnlich, mittlerer Spermathekengang mit mehreren Divertikeln, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang (vgl. auch S. kircheri). Kopf kaum breiter als die Elytren, Stirn wenig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil fast so breit wie jedes der Seitenteile, deutlich rundlich erhoben, das Niveau der Augeninnenränder leicht überragend; Punktierung mässig grob, auf den Seitenteilen sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien, am Mittelteil bis punktgross. Fühler mässig lang, zurückgelegt bis zum Hinterrand des Pronotums reichend, vorletzte Glieder kaum länger als breit. Pronotum kaum breiter als lang, in den vorderen zwei Dritteln seitlich kräftig gewölbt, hinten deutlich konkav verengt; ein langer, mittlerer Längseindruck sowie seitliche Quereindrücke in mittlerer Höhe sind deutlich; Punktierung so grob und so dicht wie auf der Stirn, im Mitteleindruck wenig weiläufiger. Elytren subtrapezoid, Schultern schräg, Seiten lang, flachkonvex erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; nur ein flacher Schultereindruck ist vorhanden; Punktierung gröber als am Pronotum, äusserst dicht, mittlerer Punktdurchmesser nicht ganz so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen zylindrisch, 3. Tergit mit schmalen Paratergiten, die übrigen Segmente mit einer dünnen, vollständigen Seitennaht versehen; basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit ist rudimentärem, apikalem Hautsaum; Punktierung vorn fast so gross wie auf der Stirn, sehr dicht, hinten feiner, ebenfalls sehr dicht (7. Tergit: Abb. 127). An den Beinen sind die Hintertarsen mehr als drei Viertel schienenlang, ihr 1. Glied ist kaum länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen und auch als das Klauenglied, das 4. Glied ist tief gelappt. Die gesamte Oberseite ist genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEBC35FFF72E54EFC9AF9AC.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht dem S. nigriceps TANG & PUTHZ am ähnlichsten, unterscheidet sich aber von ihm durch vollständige Seitenrandung des Abdomens (die Angabe, dass bei S. nigriceps die Segmente 3 - 6 seitlich linienförmig gerandet seien, trifft nicht zu!) und ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFEBC35FFF72E54EFC9AF9AC.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an Michele Ruggieri (1543 - 1607), einen Gründer der Jesuitenmission in China, erster Übersetzer von Teilen der vier konfuzianischen Bücher in eine europäische Sprache und – zusammen mit Matteo Ricci – Verfasser eines portugiesisch-chinesischen Wörterbuchs.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF5C341FF72E1DCFDB7FCBE.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 11 ♂♂, 13 ♀♀ - Paratypen: CHINA: W Sichuan, Daxue Shan, Paoma Shan bei Kangding, 30.02.56 ’ N, 101.58.05 ’ E, 2700 - 2900 m, 22. V. 1997, M. Schülke. Paratypen: 1 ♂, 3 ♀♀: ibidem, Bachtal 5 km E Kangding, 30.03.28 ’ N, 100.00.15 ’ E, 2500 - 2800 m, 23. V. 1997, idem; 1 ♂: ibidem, W Kangding, 30.03.13 ’ N, 101.57.11 ’ E, 2700 - 2800 m, 24. V. 1997, idem; 2 ♂♂, 4 ♀♀: ibidem, Bachtal 5 km E Kangding, 2500 - 2600 m, 30.03 ’ N, 102.00 ’ E, 26 - VI. 1999, idem; 4 ♀♀: ibidem, 30 o 03 ’ N, 101 o 57 ’ E, 2600 - 2700 m, 20. / 24. V. 1997, A. Pütz; 1 ♀: Kangding, 2900 m, 30 o 03 ’ N, 102 o 02 ’ E, 2. VII. 1996, A. Smetana et al. (C 48). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT auch in der SHNU, im BLZ, in coll. Smetana (NMNST), in coll. Pütz und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF5C341FF72E1DCFDB7FCBE.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwachschimmernd (fastmatt), Kopf schwarz, der restliche Körper mit schwachem, bräunlichem Anflug; Vorderkörper grob und äusserst dicht, Abdomen vorn grob und dicht, hinten fein und mässig dicht punktiert; Beborstung dicht, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis gelb bis bräunlichgelb, Fühlerkeule gebräunt, Beine hellbraun, Schenkelspitzen dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Tergit mit schmalen Paratergiten, restliche Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,6 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 15; PW: 22,5; PL: 21; EW: 29; EL: 24; SL: 19. Männchen: Schenkel gekeult, Schienen einfach. Metasternum wenig tief eingedrückt, ziemlich grob und sehr dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 77). Vordersternite einfach, 6. Sternit median flach eingedrückt, 7. Sternit mit langem, wenig tiefem Mitteleindruck, darin dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet. 8. Sternit mit wenig breiter, runder Ausrandung etwa im hinteren Vierzehntel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 179), Apikalpartie des Medianlobus kurz, nach seitlich leicht konkavem Bogen in eine breit abgerundete Spitze verengt; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein breittubiger, proximal stark sklerotisierter, forcepsähnlicher, distal fein genoppter Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, zur Spitze stark verschmälert, mit etwa 10 Borsten, die vorderen drei peitschenähnlich lang. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 215), Infundibulum bogenförmig, mittlerer Spermathekengang vielfach gewunden, Endschlauch etwas länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf etwa so breit wie die Elytren, Stirn mässig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil gut so breit wie jedes der Seitenteile, rundbeulig erhoben, deutlich das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich deutlich kleiner als die Punktradien, auf dem Mittelteil grösser, bis punktgross. Fühler ziemlich lang, zurückgelegt den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder etwas länger als breit. Pronotum etwas breiter als lang, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten mässig konkav eingeschnürt; längs der Mitte wird ein ein- bis zweipunktebreiter unpunktierter, aber eng genetzter, Mitteleindruck deutlich, seitliche Eindrücke fehlen; Punktierung gut so grob wie auf der Stirn, äusserst dicht, aber meist getrennt. Elytren trapezoid, deutlich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten fast gerade nach hinten erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; allenfalls ist ein flacher Schultereindruck zu sehen; Punktierung ähnlich wie am Pronotum, die grössten Punkte fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen zylindrisch, basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit ohne oder nur mit Spuren eines apikalen Hautsaums; Punktierung vorn fast so grob wie auf der Stirn, aber etwas weniger dicht; nach hinten wird die Punktierung schnell feiner, auf dem 7. Tergit sind die Punkte höchstens so gross wie eine Facette am Innenrand der Augen, ihr Abstände deutlich grösser als die Punkte (Abb. 125). An den Beinen sind die Hintertarsen zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, kaum länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist tief gelappt. Die gesamte Oberseite ist dicht genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF5C341FF72E1DCFDB7FCBE.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe. Hier ähnelt sie am meisten dem S. cuneatus ZHAO & al. und dem S. micuba HROMÁDKA. Von ersterem unterscheidet sie sich unter anderem durch fehlende Seitenrandung des Abdomens, dunklere Färbung und weniger dicht punktiertes 7. Tergit, vom zweiten durch deutliche, punktierte Paratergite 3 und noch gedrängtere Punktierung, von beiden durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF5C341FF72E1DCFDB7FCBE.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an Matteo Ricci (1552 - 1610), italienischer Jesuit, der das Christentum in China eingeführt hat, der der erste Übersetzer chinesischer Schriften in eine europäische Sprache war und der Euklids " Elemente " ins Chinesische übertragen hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF4C342FF72E23EFEFEFBD3.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: W Hubei, Daba Shan, mountain range NE Muyuping, pass 12 km Muyuping, 31.32 ’ N, 110.26 ’ E, 2380 m, N pass N-slope with young deciduous forest, 17. VII. 2001, M. Schülke (CH 01 - 05). 1 ♂ - Paratypus: W Hubei, Dashenongjia mts., 2500 - 2900 m, 31.5 ’ N, 110.3 ’ E, 23. VI. - 14. VII. 2003, J. Turna. - HT in coll. Schülke (Berlin), PT im NHMW.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF4C342FF72E23EFEFEFBD3.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach schimmernd, Stirn mässig grob und sehr dicht, Pronotum und Elytren grob und sehr dicht, kaum rugos punktiert, Abdomen vorn mässig grob und sehr dicht, hinten mässig fein und sehr dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis hellbraun, Keule gebräunt, Beine hellbraun, Schenkelspitzen wenig dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe mittelbraun, dünn beborstet. Am Abdomen das 3. Tergit mit schmalen, punktierten Paratergiten, die restlichen Segmente vollständig ungerandet, 4. Tarsenglied kurz gelappt. Länge: 2,2 - 2,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,25 mm). PM des HT: HW: 26; DE: 13; PW: 20; PL: 18,5; EW: 23,5; EL: 20; SL: 14. Männchen: Beine einfach. Metasternum leicht eingedrückt, mässig grob und dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte leicht abgeflacht und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand ohne Ausrandung. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Sechsundzwanzigstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 181), Apikalpartie des Medianlobus kurz, seitlich nach leicht konkavem Bogen in eine breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange und ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren wenig länger als der Medianlobus, zur Spitze stark verschmälert, mit etwa 8 langen Borsten. Weibchen: Unbekannt. Kopf deutlich breiter als die Elytren, Stirn wenig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil gut so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, nur wenig die Höhe der Augeninnenränder überragend; Punktierung mässig grob, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien, auch auf dem Mittelteil wenig grösser. Fühler mässig lang, zurückgelegt den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder kaum länger als breit. Pronotum etwas breiter als lang, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten deutlich konkav eingeschnürt; längs der Mitte wird eine, vorn und hinten abgekürzte, gut einpunktebreite Mittelfurche deutlich, seitliche Schrägeindrücke, in mittlerer Höhe, sind ebenfalls vorhanden; Punktierung wenig gröber als auf der Stirn, sehr dicht, die grössten Punkte kaum grösser als der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes. Elytren subtrapezoid, deutlich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten lang, flachkonvex erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck fehlen; Punktierung / Skulptur gröber als am Pronotum, äusserst dicht, leicht rugos, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen zylindrisch, bis auf das 3. Tergit seitlich ungerandet, basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit allenfalls mit Spuren eines apikalen Hautsaums; Punktierung vorn fast so grob wie neben den Augen, fast ebenso dicht, hinten feiner; auf dem 7. Tergit sind die Punkte noch fast so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände höchstens punktgross (Abb. 128)., An den Beinen sind die Hintertarsen fast zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, etwas länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist wenig tief gelappt. Die gesamte Oberseite ist dicht genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF4C342FF72E23EFEFEFBD3.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht hier mehreren Arten sehr ähnlich, vor allem dem S. hlavaci PUTHZ und dem S. ignobilis PUTHZ. Vom ersten unterscheidet sie sich äusserlich u. a. durch gröber und viel dichter punktiertes Abdomen, vom zweiten durch breiteren Kopf, weniger grob punktierte Stirn sowie durch dichter punktiertes 7. Tergit, von beiden durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF4C342FF72E23EFEFEFBD3.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an Adam Schall von Bell (1592 - 1666), deutscher Jesuit, der als Wissenschaftler, Missionar und Mandarin in Peking wirkte und u. a. Georg Agricolas Buch " De re metallica " ins Chinesische übersetzte.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF7C343FF72E5A3FD5BFA4E.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♂, 4 ♀♀ - Paratypen: CHINA: W Hubei, Daba Shan, creek valley 8 km NW Muyuping, 31 o 29 ’ N, 110 o 22 ’ E, 1550 - 1650 m, deciduous forest, 18. VII. 2001, M. Schülke (CH 01 - 16 A). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), 2 PTT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF7C343FF72E5A3FD5BFA4E.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwachglänzend, Kopf und Abdomen schwarz, Pronotum und Elytren mit schwachem Braunanflug; Vorderkörper grob und sehr dicht, Abdomen vorn grob und dicht, hinten fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung dicht, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis gelb, Fühlerkeule gebräunt, Beine hellbraun, Schenkelspitzen kaum dunkler, Tarsen gelb. Clypeus schwarz, Oberlippe braun, dünner beborstet. Abdomen seitlich ungerandet (auch das 3. Segment), 4. Glied gelappt. Länge: 2,0 - 2,4 mm (Vorderkörperlänge: 1,2 - 1,3 mm). PM des HT: HW: 26,5; DE: 12,5; PW: 18; PL: 19; EW: 22; EL: 18; SL: 15. Männchen: Beine einfach. Metasternum leicht eingedrückt, grob und sehr dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte leicht abgeflacht und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit stumpfwinkliger Ausrandung etwa im hinteren Achtzehntel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 171), Apikalpartie des Medianlobus stumpfwinklig in eine abgerundete Spitze verengt, ventral mit einigen Sinnesborsten; im Innern werden eine grosse Ausstülpspange sowie ein kegelförmiger Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, in ihrem Spitzendrittel mit etwa 20 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 208), Infundibulum dreimal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf viel breiter als die Elytren, Stirn schmal, mit tiefen Längsfurchen, Mittelteil deutlich schmäler als jedes der Seitenteile, deutlich erhoben, etwa die Höhe der Augeninnenränder erreichend; Punktierung grob und seitlich sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser etwa so gross wie der Querschnitt des 8. Fühlergliedes (also grösser als der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes), Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien, nur auf dem First des Mittelteils grösser (Abb. 4). Fühler mässig lang, zurückgelegt den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum fast so breit wie lang, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten deutlich konkav eingezogen; eine, vorn und hinten abgekürzte, mittlere Längsfurche, etwa einpunktbreit, ist deutlich, der seitliche Quereindruck in mittlerer Höhe fällt kaum auf; Punktierung deutlich gröber als auf der Stirn, auch sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser gut so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes (Abb. 19). Elytren trapezoid, breiter als lang, Schultern schräg, Seiten flachkonvex, mässig erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; keine auffälligen Eindrücke; Punktierung so grob und fast ebenso dicht wie am Pronotum. Abdomen zylindrisch, ohne Seitenrandung, basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7 Tergit ohne apikalen Hautsaum; Punktierung vorn fast so grob und dicht wie neben den Augen, nach hinten feiner werdend, aber überall dicht; auf dem 7. Tergit sind die Punkte kleiner als der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände etwas grösser als die Punkte (Abb. 118). An den Beinen sind die Hintertarsen etwa drei Fünftel schienenlang, ihr 1. Glied ist fast so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist sehr schmal gelappt. Das Abdomen ist sehr flach genetzt, der Vorderkörper zeigt Netzungsspuren.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF7C343FF72E5A3FD5BFA4E.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht hier vielen kleinen Arten ähnlich. Von S. breviculus TANG & PUTHZ unterscheidet sie sich äusserlich unter anderem durch gröbere Punktierung, von S. latipectus TANG & PUTHZ durch breiteren Kopf und nahezu ebene Elytren, von S. tianquanesis TANG & PUTHZ durch breiteren Kopf sowie durch gröbere und dichtere Abdominalpunktierung.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF7C343FF72E5A3FD5BFA4E.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an Marco Polo (̴ 1254 - 1324), einen der (vermutlich) ersten Europäer, der China besucht und darüber in seinem Buch " Die Aufteilung der Welt " berichtet hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF1C345FF72E1DCFE96FCBE.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♂♂, 9 ♀♀ - Paratypen: CHINA: N Yunnan, Zhongdian Co., 36 km ESE Zhongdian, 3500 - 3550 m, 27 o 40.9 ’ N, 100 o 01.5 ’ E, overgrown rock, hillside with old mixed forest, bamboo, dead wood, litter, 23. / 24. VIII. 2003, D. Wrase (13); 5 ♂♂, 8 ♀♀: ibidem, idem, 23. VIII. 2003, A. Smetana (C 133); 1 ♂: 33 km ESE Zhongdian, creek valley with old mixed forest, 3200 m, 27 o 44.5 ’ N, 100 o 00.7 ’ E, 24. VIII. 2003, M. Schülke; 1 ♂: 35 km ESE Zhongdian, 3450 m, 27 o 41.00 ’ N, 100 o 01.47 ’ E, devasted mixed forest near small creek, 3. VI. 2005, idem (CH 2005 - 03); 1 ♀: ibidem, A. Smetana (C 150). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlkin), PTT auch in coll. Smetana (NMNST), in der SHNU, im BLZ und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF1C345FF72E1DCFE96FCBE.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwachschimmernd, Kopf und Abdomen braunschwarz, Pronotum und Elytren dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht, Abdomen vorn wenig grob, dicht, hinten fein und dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühler und Beine hellbraun, Schenkelspitzen kaum dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich ungerandet (auch das 3. Segment), 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,4 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 14; PW: 22; PL: 21; EW: 27; EL: 23; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und ziemlich dicht auf glattem Grunde punktiert und beborstet, 3. Sternit einfach, Sternite 4 - 6 in der hinteren Mitte etwas weniger dicht als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit längs der Mitte schmal abgeflacht und daselbst feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand äusserst flach ausgerandet. 8. Sternit mit sehr flacher Ausrandung etwa im hinteren Vierundzwanzigstel. 9. Sternit apikolateral mit langem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 168), Medianlobus breit, Apikalpartie seitlich nach leicht konkavem Bogen in eine mässig breit abgerundete Spitze verengt, ventral längs der Mitte leicht gekantet, mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden umfangreiche, sich median überlappende Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren wenig länger als der Medianlobus, zu ihren Spitzen hin lang verschmälert, mit insgesamt 9 - 10 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral lang spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 206), Infundibulum kaum auffällig, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch deutlich länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf kaum breiter als die Elytren, Stirn wenig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil etwa so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, das Niveau der Augeninnenränder deutlich überragend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser mindestens so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich deutlich kleiner als die Punktradien, auf dem First des Mittelteils grösser, allenfalls punktgross. Fühler mässig lang, zurückgelegt den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder etwa um ein Drittel länger als breit. Pronotum kaum breiter als lang, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten deutlich konkav verengt; längs der Mitte wird ein, vorn und hinten abgekürzter, ein bis zweipunktebreiter, unpunktierter, dicht genetzter Mitteleindruck deutlich, der seitliche Schrägeindruck ist weniger auffällig; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes. Elytren trapezoid, viel breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten sehr schwach konvex, deutlich erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck wenig tief; Punktierung etwas gröber als am Pronotum, nicht ganz so gedrängt wie dort, die grössten Punkte fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen zylindrisch, basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; Punktierung vorn etwas feiner als neben den Augen, auf dem 3. Tergit von vorn nach hinten feiner und weniger dicht werdend; auf dem 7. Tergit sind die Punkte fast feiner als Facetten am Innenrand der Augen, ihre Abstände grösser als die Punkte (Abb. 115). An den Beinen sind die Hintertarsen wenig mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist schmal gelappt. Bis auf die Stirn ist die gesamte Oberseite dicht genetzt, das Abdomen schwächer als Pronotum und Elytren.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF1C345FF72E1DCFE96FCBE.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und ähnelt hier mehreren Arten, zum Beispiel dem S. gonggashanus TANG & PUTHZ. Von ihm unterscheidet sie sich äusserlich unter anderem durch flachere Längsfurchen der Stirn, weniger deutliche Eindrücke der Elytren sowie durch weniger grob punktierte Elytren. von allen durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF1C345FF72E1DCFE96FCBE.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716), der zu Beginn des 18. Jahrhunderts die gebildeten Deutschen mit China und seiner Kultur bekannt gemacht hat, vor allem durch sein Werk " Novissima sinica " (1697).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF0C346FF72E23EFC31FBB0.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: CHINA: Sichuan, Emei Shan, 29 o 32 ’ 48.4 ‘‘ N, 103 o 20 ’ 06.3 ‘‘ E, 2342 m, sift 36, 17. VI. 2010, V. Grebennikov: in der CNC.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF0C346FF72E23EFC31FBB0.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach glänzend, Kopf und Abdomen schwarz bis schwarzbraun, Pronotum Elytren dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht, fast überall getrennt, punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob, dicht, hinten fein und dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule und Schenkelspitzen etwas dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Am Abdomen das 3. Tergit mit kompletter, in der Hinterhälfte doppelter Seitenrandung, übrige Segmente gänzlich ohne Seitennaht, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,0 - 3,2 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 15; PW: 23,5; PL: 24; EW: 29; EL: 26; SL: 20. Männchen: Beine einfach. Metasternum leicht eingedrückt, grob und dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet. Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nahezu gerade. 8. Sternit mit wenig breiter Ausrandung etwa im hinteren Siebzehntel. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn, 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 157, 158) prinzipiell wie bei S. janus nov. sp. (vgl. Abb. 151), die Apikalpartie des Medianlobus etwas breiter, der innere Aufbau ebenfalls wie bei S. janus, die Ausstülphaken aber anders proportioniert: der proximale Teil länger als der distale Teil; Parameren wie bei der verglichenen Art, ebenfalls mit 4 - 5 langen Borsten. Weibchen: Unbekannt. Kopf so breit wie die Elytren, Stirn mässig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mitteilteil etwa so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, deutlich das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung ziemlich grob, mittlerer Punktdurchmesser nicht ganz so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich kleiner als die Punktradien, auf dem First des Mittelteils höchstens punktgross. Fühler mässig lang, zurückgelegt etwa den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder und ein Drittel länger als breit. Pronotum kaum länger als breit, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten konkav eingezogen; deutlich werden ein mittlerer Längseindruck und je ein seitlicher Schrägeindruck in mittlerer Höhe, weniger deutlich ist je ein hinterer Eindruck neben der Mittellinie; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, sehr dicht (Abb. 16). Elytren trapezoid, breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten flachkonvex erweitert, Hinterrand tief und breit ausgerandet; Nahteindruck (lang) Schultereindruck und je ein Eindruck im hinteren Aussenviertel sind deutlich, aber mässig tief; Punktierung etwas gröber als am Pronotum, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes (Abb. 51). Abdomen ellipsoid, basale Quereinschnürungen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit allenfalls mit Spuren eines apikalen Hautsaums; Punktierung vorn fast so grob wie neben den Augen, weniger gedrängt, hinten feiner; auf dem 7. Tergit sind die Punkte etwa so fein wie eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände etwa so gross wie die Punkte (Abb. 95). An den Beinen sind die Hintertarsen fast drei Viertel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen und auch als das Klauenglied; das 4. Glied ist schmal gelappt. Pronotum und Elytren sind deutlich, das Abdomen weniger deutlich genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF0C346FF72E23EFC31FBB0.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht hier mehreren Arten sehr ähnlich, vor allem ihrer Schwesterart S. janus nov. sp. Von ihm unterscheidet sie sich durch schwächer beulenförmig erhobene Stirnmitte, viel weniger unebenes Pronotum (vgl. Abb. 17), weniger grobe Punktierung der Elytren, feiner punktiertes Abdomen und die Gestalt der Ausstülphaken des Aedoeagus; von S. emeimontis nov. sp. durch weniger gedrängte Punktierung und dunklere Färbung, von beiden und allen anderen Nahverwandten durch den Aedoeagus.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF0C346FF72E23EFC31FBB0.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF3C347FF72E54CFC2CFD94.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂, 2 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Yunnan, Cang Shan at Dali, 25 o 40 ‘ 12 ‘‘ N, 100 o 08 ‘ 10 ‘‘ RE, 3740 m, sift 37, 5. VII. 2011, V. Grebennikov. - HT und PTT in der CNC, 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF3C347FF72E54CFC2CFD94.taxon	description	K u r z d i a g n o s e: Wiebei S. emeicola nov. sp., das Abdomen jedoch mit vollständigen oder doch angedeuteten, schmalen Paratergiten (siehe unten). Länge: 2,9 - 3,2 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 30; DE: 15; PW: 24; PL: 24,5; EW: 30; EL: 24,5; SL: 18. Männchen: Beine einfach. Metasternum (Abb. 65), Sternite 3 - 7 und 9 wie bei S. emeicola. 8. Sternit mit breiterer, flacherer Ausrandung etwa im hinteren Neunzehntel des Sternits. 19. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 151), die Ausstülphaken des Medianlobus anders proportioniert als bei S. emeicola. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer mit langem, spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka mit kurzem, wenig auffälligem Infundibulum, Endschlauch deutlich länger als der gewundene mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF3C347FF72E54CFC2CFD94.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: In den meisten Punkten dem S. emeicola äusserlich sehr ähnlich, die Stirnmitte aber etwas stärker beulenförmig erhoben, das Pronotum sehr stark uneben (mit sieben tiefen Eindrücken: Abb. 17), die Elytren noch gröber punktiert (Abb. 52), das Abdomen insgesamt gröber punktiert (Abb. 138, 102), die Netzung des Abdomens nahezu erloschen. Was die Seitenrandung des Abdomens angeht, so stelle ich dieses fest: Der Holotypus und zwei Paratypen besitzen eine vollständige Seitenrandung des Abdomens, bei zwei Paratypen ist diese an den Segmenten 4 - 6 reduziert bis verschwunden, Paratergite sind aber dadurch angedeutet, dass die Segmente seitlich nicht vollständig gerundet sind, sondern durch etwas unterschiedliche Punktierung eine Trennung andeuten.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF3C347FF72E54CFC2CFD94.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: ich nenne diese neue Art nach dem römischen Gott Janus, der mich mit seinen zwei Gesichtern (abdominale Seitenrandung!) an die neue Art erinnert.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF2C348FF72E363FBF0FEC1.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♀ - Paratypus: CHINA: W Sichuan, Ganzi Tibet Aut. Pref., Luding Co., W-Erlangshan-Pass 7 km SSE Luding, 2600 m 29 o 51 ’ N, 102 o 15 ’ E, 29. VI. 1999, Laubstreu, M. Schülke. Paratypen: 1 ♂, 2 ♀♀: ibidem, 20. VI. 1999, Kiefer, Hasel, Blüten, idem; 1 ♂: ibidem, 22. VI. 1999, Laub- und Nadelstreu, idem; 2 ♀♀: ibidem, 20. - 29. VI. 1999, D. Wrase; 1 ♀: ibidem, 2700 m, 29 o 51.27 ’ N, 102 o 15.47 ’ E, 21. VI. 1999, A. Pütz. - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT in der SHNU, in coll. Pütz und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF2C348FF72E363FBF0FEC1.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, übriger Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper mässig grob bis grob, sehr dicht punktiert, Abdomen vorn mässig grob und sehr dicht, hinten fein und dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 94); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis gelblich bis hellbraun, Fühlerkeule gebräunt, Beine hellbraun, Schenkel zu ihren Spitzen hin etwas dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich ungerandet (auch das 3. Segment), 4. Tarsenglied kurz gelappt. Länge: 2,5 - 2,9 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,35 mm). PM des HT: HW: 25; DE: 13; PW: 19,5; PL: 19; EW: 23; EL: 20; SL: 14,5. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und sehr dicht auf fast glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte abgeflacht und daselbst feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand. 8. Sternit mit sehr flacher Ausrandung etwa im hinteren Zwanzigstel des Sternits. 9. Sternit mit langem, spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 148), Apikalpartie des Medianlobus sehr kurz, in seitlich konkavem Bogen in eine ziemlich scharfe, apikal häutige Spitze verengt, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innen werden eine breite Ausstülpspange sowie ein tubiger, leicht gebogener Innensack deutlich; Parameren deutlich länger als der Medianlobus, ihre Spitzen häutig, mit insgesamt 9 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer mit langem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 197), Infundibulum breit umgekehrt Y-förmig, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch deutlich länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF2C348FF72E363FBF0FEC1.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die S. cephalotes-Gruppe und ähnelt hier vielen kleinen Arten mit vollständig ungerandetem Abdomen, zum Beispiel dem S. tianquanensis TANG & PUTHZ, unterscheidet sich von ihm äusserlich schwer durch seitlich weniger konvexe (mehr " streng " trapezoide), rauer punktierte Elytren und deutlicher genetztes Abdomen, von allen durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF2C348FF72E363FBF0FEC1.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an Jean Baptiste Du Halde (1674 - 1743), der mit seinem umfangreichen Werk " Description de la Chine et de la Tartarie chinoise " (1735) wesentlich zur Kenntnis von China in Europa beigetragen hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFDC349FF72E09CFC75FD3C.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂, 4 ♀♀ - Paratypen: CHINA: N Yunnan, Zhongdian Co., pass 28 km ESE Zhongdian, 27 o 43.9 ’ N, 99 o 58.2 ’ E, 3700 - 3750 m, devasted primary forest with young Abies, Larix, Betula, Rhododendron, 22. VIII. 2003, M. Schülke (CH 03 - 12). Paratypen: 1 ♂: wie HT, A. Smetana (C 131); 4 ♂♂: ibidem, Zhongdian Co., Bitai Hai Lake area, 29 km ESE Zhongdian, 3450 m, 27 o 43.65 ’ N, 99 o 58.97 ’ E, creek valley, devasted mixed forest, 1. VI. 2005, M. Schülke (CH 05 - 01); 1 ♂: ibidem, A. Smetana (C 147); 1 ♂: ibidem, 35 km ESE Zhongdian, 3450 m, 27 o 41.00 ’ N, 100 o 01.47 ’ E, devasted mixed forest near small creek, 3. VI. 2005, M. Schülke (CH 05 - 03); 1 ♀: ibidem, A. Smetana (C 130). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT auch im NMNST (coll. Smetana), in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFDC349FF72E09CFC75FD3C.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach schimmernd, Kopf und Abdomen schwarz, Pronotum und Elytren mit schwachem Braunanflug; Vorderkörper mässig grob bis grob, sehr dicht punktiert, Abdomen vorn mässig grob und sehr dicht, hinten fein und dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 114); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Schenkelspitzen kaum dunkler, Fühlerkeule verdunkelt. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, restliche Segmente ohne klare Seitenrandung, allenfalls mit der Andeutung einer Seitenlinie; die Segmente 4 und 5 (mindestens) erwecken aber durch einen Seitenstreifen mit weitläufigerer Punktierung den Eindruck als ob hier Paratergite vorhanden seien (Abb. 58); 4. Tarsenglied kurz, schmal gelappt. Länge: 2,5 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 27; DE: 15; PW: 22; PL: 20,5; EW: 26; EL: 22; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und ziemlich dicht auf fast glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 67), Vordersternite einfach, 5. Sternit in der hinteren Mitte leicht abgeflacht, 6. Sternit in der hinteren Mitte ganz schwach eingedrückt und daselbst etwas dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit kaum tiefer eingedrückt, in der hinteren Mitte sehr fein und dicht punktiert und beborstet, Hinterrand äusserst flach ausgerandet. 8. Sternit mit sehr flacher Ausraundung etwa im hinteren Einundzwanzigstel. 9. Sternit apikolateral mit ziemlich langem, spitzem Zahn, 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 167), Apikalpartie des Medianlobus spatenförmig, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden kräftige Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren wenig länger als der Medianlobus, zur Spitze stark verschmälert, mit insgesamt 4 + 4 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 205), Infundibulum stark sklerotisiert, stutzenförmig, mittlerer Spermathekengang breit, mehrfach gewunden, Endschlauch deutlich länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFDC349FF72E09CFC75FD3C.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört auch in die S. cephalotes-Gruppe. Genitaliter ähnelt sie besonders S. cuneatus ZHAO & al. und S. schallvonbelli nov. sp. Von ersterem unterscheidet sie sich äusserlich sehr schwer durch weitläufigere Punktierung auf einem seitlichen Streifen der Abdominalsegmente 3 und 4 (vgl. Abb. 58) sowie durch etwas feinere Punktierung des 7. Tergits und weniger grob punktierte Elytren, vom zweiten ebenfalls durch feiner punktiertes 7. Tergit sowie durch schmal unpunktierte Stirnmitte, von beiden durch unterschiedlichen Innenbau des Aedoeagus. - Im Bau ihrer Spermatheka ähnelt die neue Art mehreren anderen Vertretern der S. cephalotes - Gruppe, unterscheidet sich aber von ihnen äusserlich unter anderem so: von S. alioventralis TANG & PUTHZ leicht durch geringere Grösse und das nur gerandete 3. Abdominalsegment, von S. nigriceps TANG & PUTHZ durch dunklere Körperfärbung, weniger tief genetztes, weniger dicht punktiertes, glänzenderes Abdomen, von S. ruggierii nov. sp. durch fehlende Seitenrandung an den Abdominalsegmenten 4 - 6 und weniger dichte Abdominalpunktierung, schliesslich von S. verbiesti nov. sp. durch dunklere Körperfärbung und wenig gröbere Punktierung des stärker glänzenden Abdomens.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFDC349FF72E09CFC75FD3C.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an den Universalgelehrten Athanasius Kircher (1602 - 1680), der 1667 das Werk " China illustrata " veröffentlicht und damit die Geburtsstunde der westlichen Sinologie eingeläutet hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFCC34AFF72E3BBFC31FEC1.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 10 ♂♂, 7 ♀♀ - Paratypen: CHINA: S Sichuan, S Xichang, Mt. Luoji, 2300 - 2500 m, 16. - 24. VII. 1996, S. Kurbatov. - HT und PTT im MHNG, PTT auch in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFCC34AFF72E3BBFC31FEC1.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, restlicher Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper mässig grob bis grob, äusserst dicht, aber getrennt, punktiert, Abdomen vorn wenig fein, dicht, hinten fein und dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 117); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Schenkelspitzen wenig dunkler, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus braunschwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Tergit mit schmalen Paratergiten, 4. Abdominalsegment mit angedeuteter Seitennaht, 5. und 6. Sternit ohne Seitennaht; 4. Tarsenglied schmal, kaum auffällig gelappt. Oberseite ungenetzt. Länge: 2,4 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 26,5; DE: 14; PW: 21,5; PL: 20; EW: 26; EL: 22; SL: 16. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, ziemlich grob, dicht, auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 68), Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hintere Mitte abgeflacht und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit sehr flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfundzwanzigstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 170), Apikalpartie des Medianlobus sehr kurz, in flachkonkavem Bogen in eine ziemlich breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit einigen Sinnesborsten; im Innern werden zwei breite Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren wenig länger als der Medianlobus, zur Spitze stark verschmälert, mit insgesamt 3 + 6 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 207), Infundibulum breit, glockenförmig, mittlerer Spermathekengang mehrfach gewunden mit wenigen Divertikeln, Endschlauch etwa so lang wie der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFCC34AFF72E3BBFC31FEC1.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und ähnelt hier äusserlich mehreren Arten, zum Beispiel dem S. kircheri nov. sp. Von ihm unterscheidet sie sich äusserlich nur schwer durch im Verhältnis zum Pronotum deutlicher gröbere Punktierung, durch gröbere Punktierung der Elytren und feinere Punktierung des 7. Tergits, von ihm und allen anderen Nahverwandten durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFCC34AFF72E3BBFC31FEC1.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFFC34BFF72E09CFBE3FC1E.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♂ - Paratypus: CHINA: Sichuan, Xiling Mountain, 1600 - 2400 m, 30. VII. - 4. VIII. 1996, S. Kurbatov. 2 ♂♂, 1 ♀ - Paratypen: ibidem 1800 m, 31. VII. 1996, idem. - HT und PTT im MHNG, 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFFC34BFF72E09CFBE3FC1E.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, ziemlich glänzend, Kopf schwarz, übriger Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und dicht punktiert, Abdomen vorn wenig fein, ziemlich dicht, hinten kaum feiner, ebenfalls dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 135); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster bräunlichgelb, Fühler mittelbraun, Beine hellbraun, Schenkel zur Spitze kaum dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Alle Abdominalsegmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied sehr kurz, sehr dünn, kaum deutlich gelappt. Länge: 2,4 - 2,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,2 - 1,3 mm). PM des HT: HW: 24; DE: 13; PW: 17,5; PL: 18; EW: 20; EL: 18; SL: 13,5. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte kaum abgeflacht, in der hinteren Mitte dichter als an den Seiten punktiert und beborstet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Dreizehntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 187), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit wenigen Sinnesborsten; in Innern wird nur ein tubiger Innensack deutlich (also keine stärker sklerotisierten Ausstülphaken vorhanden!); Parameren wenig länger als der Medianlobus, mit insgesamt 7 - 8 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand schwach stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 223), Infundibulum nicht auffällig, mittlerer Spermathekengang dünn, vielfach gewunden, proximal mit mehreren kleinen Divertikeln, Endschlauch wenig länger als das Knäuel des mittleren Spermathekengangs. Kopf erheblich breiter als die Elytren, Stirn ziemlich breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil so breit wie jedes der Seitenteile, stark beulenförmig erhoben, deutlich über das Niveau der Augeninnenränder hinausragend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich etwas kleiner als die Punktradien, in der Mitte wenig grösser, zum Vorderrand hin hier fast punktgross (Abb. 10). Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum gut so lang wie breit, in den vorderen drei Fünfteln seitlich konvex, hinten deutlich konkav eingeschnürt; eine vorn und hinten abgekürzte Mittelfurche ist deutlich, je ein seitlicher Schrägeindruck in mittlerer Höhe weniger deutlich; Punktierung höchstens so grob wie auf der Stirn, sehr dicht, die glänzenden Punktzwischenräume kleiner als die Punktradien, nur im Mitteleindruck grösser. Elytren subtrapezoid, etwas breiter als lang, Schultern schräg, Seiten flachkonvex, mässig erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; keine deutlichen Eindrücke; Punktierung erheblich gröber als am Pronotum, dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume überall kleiner als die Punktradien (Abb. 56). Abdomen zylindrisch, basale Querfurchen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit mit rudimentärem apikalem Hautsaum; vorn ist die Punktierung deutlich feiner als neben den Augen, ziemlich dicht, auf dem 3. Tergit sind die Punkte gut so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlerliedes, ihre Abstände wiederholt punktgross; auf dem 7. Tergit sind die Punkte noch fast so gross wie auf dem 3. Tergit, ihre Abstände aber deutlich kleiner als die Punkte (Abb. 135). An den Beinen sind die Hintertarsen gut zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied. Die gesamte Oberseite ist ohne Mikroskulptur.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFFC34BFF72E09CFBE3FC1E.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe. In ihr fällt sie durch fehlende Netzung und sehr breiten Kopf auf. Von S. latipectus TANG & PUTHZ unterscheidet sie sich äusserlich unter anderem durch geringere Grösse, gröber und dichter punktiertes 7. Tergit sowie durch stärker erhobene Stirnmitte. In ihrer Gestalt ähnelt sie auch sehr dem S. substrictus TANG & PUTHZ, lässt sich von ihm aber leicht durch ihre dichtere Stirnpunktierung, feinere Punktierung des Pronotums sowie gröbere und dichtere Punktierung des 7. Tergits trennen. Vom auf den ersten Blicke ebenfalls sehr ähnlichen S. xilinganus nov. sp. unterscheidet sie sich sofort durch die fehlende Seitenrandung ihres Abdomens.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFFC34BFF72E09CFBE3FC1E.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art ehre ich den grossen französischen Aufklärer Voltaire (1694 - 1778), der sich in seinem Werk " Essai sur les moers et esprit des nations … " (1741 ff.) ausführlich mit China beschäftigt und die gebildeten Chinesen für ein Volk von Philosophen hielt und der in seinem Drama " L’Orphelin de la Chine " die Chinesen neben Römer und Griechen stellt, was " le véritable esprit de la société " angeht.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFEC34CFF72E2DEFC31FD7E.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♂ - Paratypus: CHINA: Sichuan, Xiling Mountain, 1600 - 2400 m, 30. VII. - 4. VIII. 1996, S. Kurbatov. - 1 ♀ - Paratypus: ibidem 1600 m, 31. VII. 1996, idem. - HT und 1 PT im MHNG, 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFEC34CFF72E2DEFC31FD7E.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, ziemlich glänzend, Kopf schwarz, übriger Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und dicht punktiert, Abdomen vorn wenig fein, dicht, hinten fein, ebenfalls dicht punktiert (3. und 4. Tergit: Abb. 139; 7. Tergit: Abb. 136); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühler und Beine hellbraun, Schenkel zur Spitze kaum dunkler, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Alle Abdominalsegmente mit dünner Seitenrandung, 4. Tarsenglied sehr kurz, sehr dünn, kaum deutlich gelappt. Die gesamte Oberseite ist ungenetzt. Länge: 2,5 - 2,9 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 26,5; DE: 13; PW: 19; PL: 19,5; EW: 22,5; EL: 20; SL: 15. Männchen: Beine einfach. Metasternum in der hinteren Mitte kräftig eingedrückt, grob und dicht, in der Mitte weitläufiger, auf glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand kaum erkennbar flach ausgerandet. 8. Sternit mit flachrunder Ausrandung etwa im hinteren Sechszehntel des Sternits. 9. Sternit mit langem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 189), Apikalpartie des Medianlobus, seitlich leicht gewellt, in eine sehr breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit zahlreichen Sinnesborsten; im Innern werden eine breite, distal gesägte Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, in ihrem, Spitzendrittel mit 8 - 10 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand stumpfwinklig verengt, die Hinterrandmitte abgerundet. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 221), Infundibulum kurz und breit, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFEC34CFF72E2DEFC31FD7E.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe. In den meisten Punkten ist sie dem S. voltairei nov. sp. sehr ähnlich, ihr Abdomen ist aber seitlich vollständig gerandet, die Stirn weitläufiger punktiert (Abb. 11), das Pronotum mindestens so grob wie die Stirn punktiert (Abb. 25), das 7. Tergit feiner punktiert und die Fühler länger: zurückgelegt überragen sie deutlich den Hinterrand des Pronotums, ihre vorletzten Glieder sind fast um die Hälfte länger als breit; das 1. Glied der Hintertarsen ist so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFEC34CFF72E2DEFC31FD7E.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF9C34DFF72E3FEFC31FE24.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♀ - Paratypus: CHINA: Yunnan, Haba Shan, 3272 m, 27 o 22 ‘ 05 ‘‘ N, 100 o 06 ‘ 25 ‘‘ E, sift 37, 29. VI. 2012, V. Grebennikov. Paratypen: 2 ♀♀: ibidem 27 o 21 ‘ 54 ‘‘ N, 100 o 06 ‘ 19 ‘‘ E, 3452 m, sift 29, idem. - HT und PTT in der CNC, 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF9C34DFF72E3FEFC31FE24.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässigschimmernd, schwarz mitleichtemBraunanflug; Vorderkörper grob und äusserst dicht, aber getrennt, punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob und sehr dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 100); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster rötlichgelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun, die Schenkel zur Spitze wenig dunkler, Fühlerkeule braun. Clypeus braunschwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, restliche Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied wenig deutlich, kurz gelappt. Länge: 2,7 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 26; DE: 13,5; PW: 20; PL: 20; EW: 23,5; EL: 21; SL: 15. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, ziemlich grob, dicht, auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8, Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfzehntel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 159, 160), Apikalpartie des Medianlobus etwa halbkreisförmig abgerundet; im Innern (beim HT ausgestülpt) werden eine median dünn verbundene Ausstülpspange sowie ein breittubiger, stark sklerotisierter Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, nach starker Erweiterung nach innen vorn erheblich verschmälert, mit 6 + 4 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zur abgerundeten Hinterrandmitte stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 224), Infundibulum breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch breit, deutlich länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF9C34DFF72E3FEFC31FE24.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die S. cephalotes-Gruppe und sieht hier unter anderen dem S. riccii nov. sp. sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich äusserlich von ihm unter anderem durch starker erhobene Stirnmitte, weniger fein punktiertes 7. Tergit und breiteren Kopf, von ihm und allen anderen Nahverwandten durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF9C34DFF72E3FEFC31FE24.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF8C34EFF72E0B3FD7CFE84.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂, 7 ♀♀ Paratypen: CHINA: N Yunnan, Lijiang Naxi Aut. Co., E Yulongxueshan, 30 km N Lijiang, 27 o 09.0 ’ N, 100 o 14.9 ’ E, 2800 - 2900 m, creek valley, secondary mixed forest, 13. VIII. 20013, M. Schülke (CH 03 - 01), D. Wrase, A. Smetana (C 120). Paratypen: 1 ♂: 50 km N Lijiang, Yulongshan Nat. Res., 24. - 29 VI. 1993, Jendek und Sausa; 1 ♀: Mt. Yulongxushan (sic), Lijiang, 2640 m, 21. XI. 1995, Watanabe & Xuao. - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT auch im NHMG, in coll. Watanabe (TUA) und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF8C34EFF72E0B3FD7CFE84.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässig schimmernd, Kopf schwarz, Abdomen schwarzbraun, Pronotum und Elytren dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht punktiert, Abdomen vorn wenig grob, dicht, hinten fein und ziemlich dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 101); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster und Fühlerbasis rötlichgelb, Fühlerkeule kaum dunkler, Beine hellbraun, Schenkel zu ihren Spitzen etwas dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Am Abdomen das 3. Segment mit schmalen Paratergiten, die übrigen Segmente bei den meisten Stücken ohne Seitenlinien, bei wenigen Exemplaren aber mit sehr dünner Seitenlinie; 4. Tarsenglied dünn, kurz gelappt. Länge: 2,6 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 14,5; PW: 21,5; PL: 20,5; EW: 26; EL: 22,5; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum leicht eingedrückt, ziemlich grob und dicht auf deutlich genetztem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte abgeflacht, in der Hinterhälfte daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwas im hinteren Fünfzehntel des Sternits. 9, Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 163), Apikalpartie des Medianlobus klein, kurz, seitlich nach konkavem Bogen in eine scharfe Spitze verengt, ventral mit einigen Sinnesborsten; im Innern werden distal zwei schmale, sichelförmige Versteifungen (keine Ausstülphaken) sowie ein distal geknickter, breittubiger Innensack deutlich; Parameren deutlich länger als der Medianlobus, in mittlerer Höhe stark nach innen erweitert, danach, zur Spitze hin, deutlich verschmälert, mit 3 + 5 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand sehr flach stumpfwinklig verengt. Valvifer mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 202), Infundibulum dreimal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF8C34EFF72E0B3FD7CFE84.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört auch in die S. cephalotes-Gruppe. Sie ähnelt hier vielen etwa gleich grossen und gleich gefärbten Verwandten, von denen sie sich sicher nur durch ihre Sexualcharaktere trennen lässt. Was die Seitenrandung ihres Abdomens angeht, so bildet sie ein weiteres Beispiel dafür, dass diese nicht in allen Fällen als konstantes Trennungsmerkmal verwendet werden kann.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFF8C34EFF72E0B3FD7CFE84.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezeichnet ihre " Zwischenstellung " zwischen den Arten mit seitlich gerandetem und denen mit seitlich ungerandetem Abdomen (Lat. intersitus = dazwischen gestellt).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFBC34FFF72E053FC31FD79.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 4 ♂♂, 5 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Sichuan, Jizu Shan, 2650 m, 25. X. 1995, Watanabe & Xiao. Paratypen: 1 ♂, 2 ♀♀: ibidem, 58 o 12 ’ N, 100 o 21 ‘ 50 ‘‘ E, 2840 m, sift 31, 30. VI. 2011, V. Grebennikov. - HT und PTT in coll. Watanabe (TUA), PTT auch in der CNC, in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFBC34FFF72E053FC31FD79.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässig schimmernd, Kopf schwarz, Abdomen schwarzbraun, Pronotum und Elytren dunkel kastanienbraun; Vorderkörper mässig grob bis grob, sehr dicht punktiert (Abb. 18, 34), Abdomen vorn ziemlich grob, dicht, hinten fein und dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Schenkel zur Spitze wenig dunkler, Fühlerkeule gebräunt. Clypeus braunschwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Am Abdomen das 3. Segment mit schmalen Paratergiten, das 4. Segment mit angedeuteten Paratergiten, die Segmente 5 und 6 ohne Seitenrandung; 4. Tarsenglied schmal, kurz gelappt. Länge: 2,9 - 3,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 30; DE: 16; PW: 24,5; PL: 24.5; EW: 30,5; EL: 26; SL: 19. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und sehr dicht auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 66), Vordersternite einfach, 6. Sternit in der hinteren Mitte leicht eingedrückt und daselbst weitläufiger als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand flach, deutlich ausgerandet, 7. Sternit längs der Mitte flach eingedrückt, in der hinteren Mitte sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8 Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Zwanzigstel. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 164), Apikalpartie des Medianlobus kur, spatenförmig, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden eine breite Ausstülpspange und ein stark sklerotisierter, breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, zur Spitze verschmälert, mit 3 + 5 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zur abgerundeten Hinterrandmitte stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral lang spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 204), Infundibulum kurz, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch deutlich länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf etwa so breit wie die Elytren, Stirn mässig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mitteilteil etwa so breit wie jedes der Seitenteile, rundlich erhoben, deutlich das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung mässig grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich meist kleiner als die Punktradien, auf dem Mittelteil grösser, aber nicht punktgross. Fühler mässig lang, zurückgelegt knapp den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder fast eineinhalbmal so lang wie breit. Pronotum so lang wie breit, in den vorderen zwei Fünfteln seitlich kräftig konvex, hinten deutlich konkav verengt; die Oberseite ist auffällig uneben: fünf deutliche Eindrücke, ewa wie eine Würfel-Fünf sowie je ein kräftiger, seitlicher Schrägeindruck in mittlerer Höhe sind sehr deutlich (Abb. 18); Punktierung kaum gröber als auf der Stirn, äusserst dicht. Elytren trapezoid, erheblich breiter als lang, Schultern schräg, Seiten lang, flachkonvex erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; Nahteindruck wenig tief, Schultereindruck deutlich, ein flacher Eindruck im hinteren Aussenviertel erkennbar, dazwischen sind die Elytren ganz leicht aufgetrieben; Punktierung gröber als am Pronotum, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes (Abb. 34). Abdomen zylindrisch, basale Querfurchen der ersten Segmente sehr tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; auf dem 3. Tergit ist die Punktierung noch fast so grob wie neben den Augen, dicht, auf dem 7. Tergit sind die Punkte so gross wie eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände etwa so gross wie die Punkte Abb. 113). An den Beinen sind die Hintertarsen fast zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig kürzer als die drei folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied; das 4. Glied ist schmal gelappt. Das Abdomen ist flach genetzt, Pronotum und Elytren zeigen mehr oder weniger deutliche Netzungsspuren.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFBC34FFF72E053FC31FD79.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und ähnelt hier mehreren Arten, unterscheidet sich aber von vielen durch ihre bedeutendere Grösse und die tiefen Eindrücke ihres Pronotums, von allen durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFBC34FFF72E053FC31FD79.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFAC370FF72E204FEEAFE4C.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂, 1 ♀ - Paratypen: CHINA: N Sichuan, 70 km N Songpan, road S 301 above Gan Lake, 33 o 15 ‘ 26 ‘‘ N, 103 o 46 ‘ 03 ‘‘ E, 2700 m, spruce forest with birch, 12. VIII. 2012, M. Schülke & D. Wrase (CH 12 - 26). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFAC370FF72E204FEEAFE4C.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, sehr schwach schimmernd, schwarz; Vorderkörper grob und sehr dicht, aber getrennt, punktiert (Abb. 22, 54), Abdomen vorn grob und sehr dicht, hinten mässig fein und sehr dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 121); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder gelblich, das 3. Glied braun. Fühler und Beine mittelbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, mässig dicht beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied schmal, kurz gelappt. Länge: 2,6 - 3,2 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 26,5; DE: 14; PW: 22; PL: 20; EW: 26; EL: 21; SL: 15. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und sehr dicht auf sehr flach genetztem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit längs der Mitte kaum abgeflacht und daselbst etwas feiner und weitläufiger als an den Seiten punktiert und beborstet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Zwanzigstel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 178), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine mässig breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden starke Ausstülphaken sowie ein tubiger Innensack deutlich; Parameren wenig länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen stark verschmälert, mit insgesamt 3 + 3 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand konisch verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 212), Infundibulum gut dreimal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang mehrfach kurz gewunden, am Ende erweitert, Endschlauch klein, als " Anhängsel " des erweiterten Spermathekengangs.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFAC370FF72E204FEEAFE4C.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in auch in die S. cephalotes-Gruppe. Mit ihrer Oberflächenskulptur und ihren Paratergiten erinnert sie auf den ersten Blick an Vertreter der S. humilis - Gruppe. Von S. liupanshanus TANG & LI unterscheidet sie sich äusserlich durch bedeutendere Grösse, schmäleren Kopf und deutliche Paratergite, von S. nubicola nov. sp. sofort durch viel dichtere Punktierung des genetzten Abdomens und ihre geringere Grösse, von S. ruggierii nov. sp. sofort durch ihre deutlichen Paratergite.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFFAC370FF72E204FEEAFE4C.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit ihrem Namen erinnere ich an Odorich von Pordenone (1286 - 1331), einen Franziskaner, der mit seinem Reisebericht Europa früh mit China bekannt gemacht hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C370FF72E30BFC31FAD9.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: Sichuan, Baoxing Xian, Yaoqi, Guabaye, Mt. Baiyu Shan, 2290 m, 1. X. 1997, T. Kishimoto: in coll. Kishimoto (TUA).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C370FF72E30BFC31FAD9.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach glänzend, Kopf schwarz, Abdomen dunkel kastanienbraun, Pronotum und Elytren wenig heller kastanienbraun; Vorderkörper grob und am Pronotum sehr dicht, auf den Elytren nicht ganz so dicht punktiert (Kopf: Abb. 2, Elytren: Abb. 27), Abdomen vorn ziemlich grob und sehr dicht, hinten mässig fein und sehr dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 90); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, dünn beborstet. Das gesamte Abdomen seitlich ungerandet, 4. Tarsenglied, kaum erkennbar, schmal gelappt. Oberseite ungenetzt. Länge: 2,0 - 2,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,2 mm). PM des HT: HW: 24,5; DE: 13; PW: 19,5; PL: 18,5; EW: 23; EL: 18; SL: 13,5. Männchen: Beine einfach. Metasternum grob und dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Sternitseiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfzehntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 145), Apikalpartie des Medianlobus dreieckig in eine wenig breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit einigen Sinnesborsten; im Innern werden längliche Ausstülphaken sowie ein asymmetrischer Innensack deutlich; Parameren länger als der Medianlobus, zu ihren Spitzen hin häutig und verschmälert, mit insgesamt 3 / 4 + 4 langen Borsten. Weibchen: Unbekannt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C370FF72E30BFC31FAD9.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DiesesehrkleineArtder S. cephalotes - Gruppe fällt durch ihre sehr grobe, deutlich getrennte Elytrenpunktierung, das dicht punktierte Abdomen und fehlende Netzung auf, wodurch sie sich, abgesehen von ihren Sexualcharakteren, von allen ihren Nahverwandten unterscheidet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C370FF72E30BFC31FAD9.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C371FF72E4A4FC31FBDC.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂, 1 ♀ - Paratypen: CHINA: SE Sichuan, Jinfo Shan, 29 o 01 ’ N, 107 o 14 ’ E, 1750 m, 26. VI. 1998, A. Smetana (C 69). - HT und PTT in coll. Smetana (NMNST), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C371FF72E4A4FC31FBDC.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässigglänzend, Kopfschwarz, Pronotum und Abdomen braunschwarz, Elytren kastanienbraun (Abb. 33); Vorderkörper grob und dicht punktiert, Abdomen vorn mässig grob, dicht, hinten sehr fein, ziemlich dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 104); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Bein hellbraun, Fühlerkeule wenig dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, übrige Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied lang, dünn gelappt. Länge: 2,7 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 14; PW: 23; PL: 24; EW: 27; EL: 25; SL: 18. Männchen: Beine einfach. Metasternum deutlich eingedrückt, wenig grob, ziemlich dicht, auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 65), 3. - 6. Sternit längs der Mitte dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 6. Sternit vor dem Hinterrand eingedrückt und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, 7. Sternit längs der Mitte abgeflacht, noch feiner, dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Vierzehntel. 9. Sternit mit langem, spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 153), Apikalpartie des Medianlobus sehr breit, sehr kurz, mit ventralen Seitenborsten; im Innern werden starke Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, mit 6 + 6 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 203), Infundibulum breit, trichterförmig, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch wenig länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C371FF72E4A4FC31FBDC.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht hier unter anderen dem S. kircheri nov. sp. sehr ähnlich, lässt sich von ihm aber gut durch seitlich stärker konvexe Elytren (Abb. 33) und das viel feiner punktierte 7. Tergit (Abb. 104) unterscheiden. - Im Jinfo Shan (1800 m) lebt noch eine weitere, neue Art der S. cephalotes - Gruppe, deren Abdomen aber seitlich vollständig gerandet ist und deren Elytren in der Mitte ihrer Seitenhälfte eine verwaschene Aufhellung zeigen: S. vicinicola nov. sp. (siehe unten).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC5C371FF72E4A4FC31FBDC.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC4C372FF72E59BFD29FBDC.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 6 ♂♂, 4 ♀♀ - Paratypen: CHINA: W Sichuan, Erlang Shan, E Ssutao- Kiao Pass, 29 o 52 ‘ 13 ‘‘ N, 102 o 17 ‘ 08 ‘‘ E, 19. V. 1997, M. Schülke. Paratypen: 2 ♂♂, 4 ♀♀: wie HT, E side, 3 km below pass, 19. V. 1997, A. Pütz; 4 ♂♂, 3 ♀♀: Erlang Shan Pass, 29 o 52 ’ 36 ’’ N, 102 o 17 ’ 82 ’’ E, 2900 m, 22. VI. 1999, idem; 2 ♂♂, 2 ♀♀: ibidem, 9 km SE Luding, 20. VI. 1999, M. Schülke; 3 ♂♂, 4 ♀♀: ibidem, 22. VI. 1999, idem; 1 ♂: Erlang Shan Pass, road 3018, ca. 3000 m, 8 km SE Luding, 21. - 29. VI. 1999, D. Wrase; 3 ♂♂, 5 ♀♀: Erlong Shan (sic), 2860 m, 2. X. 1996, S. Nomura & Zhao. - HT und PTT im coll. Schülke (Berlin), PTT in coll. Pütz, coll. Watanabe (TUA), im BLZ, in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC4C372FF72E59BFD29FBDC.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, Abdomen schwarzbraun, Pronotum und Elytren dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht punktiert (Kopf: Abb. 8), Abdomen vorn mässig grob und dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 131); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus dunkelbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Alle Abdominalsegmente seitlich ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Oberseite flach genetzt. Länge: 2,5 - 3,3 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 15; PW: 22,5; PL: 21; EW: 25,5; EL: 21; SL: 17. Männchen: Schenkel stark gekeult, Schienen einfach. Metasternum flach eingedrückt, grob und dicht auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 82), 3. Sternit einfach, 4. und 5. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 6. Sternit in der hinteren Mitte mässig eingedrückt und daselbst wenig dichter als an den Sternitseiten punktiert und beborstet, 7. Sternit mit hufeisenförmigem Eindruck in der hinteren Mitte, darin sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand kaum erkennbar flach ausgerandet. 8. Sternit mit schmalrunder Ausrandung etwa im hinteren Achtel des Sternits, 9. Sternit mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 182), Apikalpartie des Medianlobus kurz dreispitzig, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden eine kräftig sklerotisierte Ausstülpspange sowie ein breittubiger, distal gabelförmig gespaltener Innensack deutlich; Parameren so lang wie der Medianlobus, apikal mit etwa 9 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand sehr flach stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 232), Infundibulum etwa dreimal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch deutlich länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC4C372FF72E59BFD29FBDC.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört zu den vergleichsweise grossen Arten der S. cephalotes- Gruppe. Vom sehr ähnlichen S. gonggamontis TANG & PUTHZ unterscheidet sie sich äusserlich schwer durch weniger auffällig beulenförmig erhobene Stirnmitte und die stark gekeulten Schenkel der Männchen, von S. tricorniger nov. sp. deutlich durch weniger grobe Punktierung des Abdomens und durch genetzte Oberseite, von S. emeimontis nov. sp., der einen ähnlichen Umriss seines Medianlobus zeigt, durch seitlich ungerandetes 3. Abdominalsegment, von allen durch die Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC4C372FF72E59BFD29FBDC.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser bezieht sich auf den dreispitzigen Umriss der vorderen Medianlobus (Lat. tricuspis = mit drei Spitzen).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC7C373FF72E59BFBE3FD54.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♂ - Paratypus: CHINA: W Sichuan, Jiajin Shan, 18 km E Jintang, 3550 - 3650 m, primary coniferous forest, 11. - 24. VI. 2004, R. Fabbri. - HT in coll. Schülke (Berlin), PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC7C373FF72E59BFBE3FD54.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässig glänzend, Kopf schwarz, restlicher Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht (Kopf: Abb. 7, Pronotum: Abb. 23), Abdomen vorn grob und sehr dicht, hinten ziemlich fein, dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 130); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertaster die ersten beiden Glieder gelblich, das 3. Glied gebräunt, Fühlerbasis mittelbraun, Keule dunkler, Beine rötlichbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment mit dünner Seitenrandung die folgenden Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied gelappt. Oberseite ungenetzt. Länge: 2,6 - 3,1 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 28; DE: 14,5; PW: 23; PL: 22; EW: 26,5; EL: 22,5; SL: 17,5. Männchen: Schenkel stark gekeult, Schienen einfach. Metasternum mässig tief eingedrückt, grob und wenig dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 81). Sternite 3 - 5 median dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 6. Sternit in der hinteren Mitte leicht eingedrückt und daselbst feiner als an den Sternitseiten, wenig dicht punktiert und beborstet, Hinterrand flach und breit ausgerandet, 7. Sternit ähnlich wie das 6. Sternit, die Eindruckseiten aber dichter punktiert und beborstet, Hinterrand äusserst flach ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Vierzehntel des Sternits. 9. Sternit mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 161, 162), Apikalpartie des Medianlobus kurz und breit, dreispitzig; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren erheblich länger als der Medianlobus, im Spitzendrittel mit etwa 9 Borsten. Weibchen: Unbekannt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC7C373FF72E59BFBE3FD54.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die S. cephalotes - Gruppe. Von S. tricuspis nov. sp. unterscheidet sie sich sofort durch gänzlich fehlende Netzung und gröbere Punktierung des Vorderkörpers (z. B. Abb. 23) sowie durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC7C373FF72E59BFBE3FD54.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf die Gestalt ihres Medianlobus, der vorn drei " Spitzen " (" Hörner ") zeigt (Lat. tricornis = mit drei Hörnern).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC6C374FF72E223FDC5FDAE.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♂♂, 5 ♀♀: CHINA: Shaanxi, Qinling Shan, autoroute km 93 S of Zhouzhi, 108 km SW Xian, 33 o 45 ’ N, 107 o 56 ’ E, 1650 m, mountain forest, 1. - 2. IX. 1995, M. Schülke, D. Wrase. Paratypen: 5 ♀♀: ibidem, 33 o 44 ’ N, 107 o 59 ’ E, 1990 m, mixed deciduous forest, 2. - 4. VII. 2001, Schülke, Wrase. - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT in der SHNU und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC6C374FF72E223FDC5FDAE.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, Abdomen dunkel kastanienbraun (oder auch heller), Pronotum und Elytren rötlichbraun; Vorderkörper ziemlich grob, äusserst dicht punktiert, Abdomen vorn wenig grob und sehr dicht, hinten fein und sehr dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 132); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule gebräunt. Clypeus braun, Oberlippe hellbraun, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, übrige Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied sehr schmal gelappt. Abdomen deutlich, Elytren und Pronotum weniger deutlich genetzt. Länge: 2,4 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 25,5; DE: 13; PW: 19; PL: 19; EW: 23; EL: 20; SL: 15. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, ziemlich grob und dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 83), Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht und daselbst fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit flachrunder Ausrandung etwa im hinteren Sechszehntel. 9. Sternit apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 186), Apikalpartie des Medianlobus kurz, seitlich nach flachkonvexem Bogen in eine wenig breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden eine lange Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen stark verschmälert, mit etwa 9 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 222), Infundibulum breit trichterförmig, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch wenig länger als der mittlere Spermathekengang (vgl. auch S. kircheri).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC6C374FF72E223FDC5FDAE.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art der S. cephalotes - Gruppe fällt durch ihre im Vergleich zum schwarzen Kopf abstechend helle Färbung von (mindestens) Pronotum und Elytren auf und unterscheidet sich dadurch von allen vergleichsweise kleinen Verwandten.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC6C374FF72E223FDC5FDAE.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit den Namen dieser neuen Art erinnere ich an den flämischen Jesuitenmissionar Ferdinand Verbiest (1623 - 1688), der am Hofe Kaiser Kangxis 1699 das kaiserliche Kalenderamt übernahm.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C374FF72E32EFC31FA04.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: Sichuan, 37 km N Baoxing, Qiao Qi village, Jiajin Shan National Forest Park, 2800 m, 30 o 40 ‘ 46 ‘‘ N, 102 o 41 ‘ 47 ‘‘ E, mixed forest, 15. VI. 2014, Hájek & Růžička: im ZMP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C374FF72E32EFC31FA04.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, schwach glänzend, Kopf schwarz, restlicher Körper dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht, sehr regelmässig punktiert, Abdomen vorn grob und dicht, hinten mässig fein und ziemlich dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 103); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. 1. und 2. Kiefertasterglied rötlichgelb, 3. Glied mittelbraun, Fühlerbasis und Beine rotbraun, Fühlerkeule dunkler braun. Clypeus schwarz, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Oberseite ohne Netzung. Länge: 2,8 - 3,3 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 14.5; PW: 23,5; PL: 22; EW: 29; EL: 23,5; SL: 17,5. Männchen: Schenkel stark gekeult, Schienen einfach. Metasternum breit eingedrückt, grob und sehr gleichmässig, sehr dicht punktiert und beborstet (Abb. 64), Vordersternite einfach, 7. Sternit vor dem Hinterrand median leicht abgeflacht und daselbst fein und sehr dicht punktiert und beborstet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Viertel des Sternits. 9. Sternit mit langen Apikolateralzähnen. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 152), Apikalpartie des Medianlobus nach flach konkavem Bogen dreieckig in eine kurz abgerundete Spitze verengt, ventral dicht beborstet; im Innern werden eine grosse, distal seitlich genoppte Ausstülpspange sowie ein stark sklerotisierter, asymmetrischer Innensack deutlich; Parameren deutlich länger als der Medianlobus, mit insgesamt 3 + 3 Borsten. Weibchen: Unbekannt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C374FF72E32EFC31FA04.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe und sieht hier äusserlich mit ihrer groben Punktierung zum Beispiel dem S. jizushanus nov. sp. ähnlich, unterscheidet sich aber sofort von ihm durch fehlende Seitenrandung des 3. Abdominalsegments und fehlende Netzung.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C374FF72E32EFC31FA04.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C375FF72E4D3FC31FC09.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: Sichuan, env. Baoxing, Lengmugou village, 1320 m, 30 o 22 ‘ 32 ‘‘ N, 102 o 49 ‘ 44 ‘‘ E, bamboo grove, 12. VI. 2014, Hájek & Růžička: im ZMP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C375FF72E4D3FC31FC09.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach schimmernd, Kopf schwarz, übriger Körper mit schwachem Braunanflug; Vorderkörper grob bis sehr grob und sehr dicht punktiert (Abb. 1, 15, 27), Abdomen vorn ziemlich grob und dicht, hinten fein und ziemlich dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 91); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. 1. und 2. Glied der Kiefertaster rötlichgelb, 3. Glied dunkler, Fühlerbasis hellbraun, Keule verdunkelt, Beine hellbraun, Schenkelspitzen etwas dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig ungerandet, 4. Tarsenglied dünn gelappt. Abdomen flach genetzt, Pronotum und Elytren ebenfalls mit Netzungsspuren. Länge: 2,0 - 2,4 mm (Vorderkörperlänge: 1,2 mm). PM des HT: HW: 25; DE: 13; PW: 17,5; PL: 17,5; EW: 20; EL: 16,5; SL: 13. Männchen: Beine einfach. 8. Sternit mit winziger Ausrandung etwa im hinteren Fünfundzwanzigstel des Sternits. 9. Sternit mit langem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 146), Apikalpartie des Medianlobus etwa halbkreisförmig abgerundet; im Innern werden deutliche Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren deutlich länger als der Medianlobus, mit insgesamt 6 Borsten. Weibchen: Unbekannt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C375FF72E4D3FC31FC09.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört der S. cephalotes- Gruppe gehört zu ihren kleinsten Vertretern. Vom ähnlich kleinen S. hlavaci PUTHZ unterscheidet sie sich unter anderem durch gänzlich ungerandetes Abdomen, gröbere Elytren- und Abdominalpunktierung.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC1C375FF72E4D3FC31FC09.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC0C376FF72E2D4FC31FEC5.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♀): CHINA: Sichuan, Mt. Jidingshan (Chapingshan), 3820 m, Mao Xian, 22. IX. 1996, S. Nomura: in coll. Watanabe (TUA).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC0C376FF72E2D4FC31FEC5.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach schimmernd, Kopf schwarzbraun, übriger Körper kastanienbraun; Stirn grob, Pronotum und Elytren sehr grob, sehr dicht punktiert (Abb. 30), Abdomen vorn mässig grob und mässig dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 93); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. 1. und 2. Glied der Kiefertaster gelblich, 3. Glied rötlichgelb, Fühlerbasis hellbraun (Keule fehlt dem HT), Beine rötlichbraun. Clypeus dunkelbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, mässig dicht beborstet. 3. und 4. Abdominalsegment mit unvollständiger Seitenrandung, 5. Segment links mit vollständiger, sehr dünner Seitenrandung, rechts unvollständig gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Abdomen mit äusserst flacher Netzung. Länge: 2,5 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 mm). PM des HT: HW: 27,5; DE: 15; PW: 22; PL: 21; EW: 27; EL: 22; SL: 18. Männchen: Unbekannt. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Spermatheka (Abb. 196), Infundibulum sehr auffällig: nach einem breiten Trichter in eine Röhre verengt, die etwa dreimal so lang wie breit ist; mittlerer Spermathekengang mehrfach gewunden, Endschlauch wenig länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC0C376FF72E2D4FC31FEC5.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört der S. cephalotes- Gruppe fällt durch ihre sehr grobe, regelmässige Punktierung der Elytren (Abb. 30) auf. Sie unterscheidet sich von allen Nahverwandten, deren Spermatheka bekannt ist, durch dieselbe.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC0C376FF72E2D4FC31FEC5.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C376FF72E091FC31FB24.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♀) und 1 ♀ - Paratypus: CHINA: W Sichuan, Aba Tibetian Aut. Pref., Weizhou Co., Qionglai Shan, Wolong valley, 69 km WSW Guanxian, 3500 m, 30 o 53.57 ’ N, 102 o 58.63 ’ E, mixed fiorest, 15. VII. 1999, A. Pütz. - HT in coll. Pütz (Eisenhüttenstadt), PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C376FF72E091FC31FB24.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach glänzend, Kopf schwarz, restliche Oberseite dunkel kastanienbraun; Vorderkörper grob und sehr dicht, auf den Elytren auch kurz-zusammenfliessend punktiert / skulptiert (Abb. 36), Abdomen vorn ziemlich grob und dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 124); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb bis rötlichgelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun bis rötlichbraun, Fühlerkeule braun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Nur das hintere Abdomen zeigt Netzungsspuren. Länge: 2,8 - 3,3 mm (Vorderkörperlänge: 1,6 mm). PM des HT: HW: 30,5; DE: 17; PW: 25; PL: 24; EW: 30,5; EL: 25,5; SL: 20. Männchen: Unbekannt. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand sehr flach stumpfwinklig verengt. Valvifer mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Spermatheka (Abb. 214), Infundibulum breit hufeisenförmig, mittlerer Spermathekengang dünn, mehrfach gewunden, Endschlauch kaum länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C376FF72E091FC31FB24.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört der S. cephalotes- Gruppe fällt durch ihre grobe, etwas unregelmässige, leicht rugose Punktierung der stark unebenen Elytren auf. Sie unterscheidet sich von ihren Nahverwandten unter anderem durch den Bau ihrer Spermatheka.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C376FF72E091FC31FB24.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art ist von ihrem Fundort abgeleitet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C377FF72E5B0FDFBFC26.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♀ - Paratypus: CHINA: Sichuan, Ebian Xian, Lewu Xian, Xiaoliangshan 2040 m, 7. X. 1997, T. Kishimoto. Paratypen: 2 ♂♂, 1 ♀: Meigu Xian, Wuhei Xiang, Dafengding 2320 m, 6. X. 1997, T. Kishimoto. - HT und PTT in coll. Kishimoto (TUA), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C377FF72E5B0FDFBFC26.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter / apter, mässig schimmernd, Kopf schwarz, übriger Körper dunkel kastanienbraun, Elytren mit mehr oder weniger deutlicher, kleiner Aufhellung in der Mitte der Aussenhälfte; Vorderkörper ziemlich grob bis grob punktiert (Elytren: Abb. 37), Abdomen vorn mässig grob, dicht, hinten fein und dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 123); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis hellbraun, Keule mittelbraun, Beine hell rötlichbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig, dünn gerandet, restliche Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied gelappt. Die gesamte Oberseite genetzt. Länge: 2,6 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,3 - 1,4 mm). PM des HT: HW: 27; DE: 14; PW: 21; PL: 21; EW: 25,5; EL: 22,5; SL: 15,5. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, wenig grob, dicht, auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 79), Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Sechszehntel des Sternits. 9. Sternit mit langen Apikolateralzähnen. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 166). Apikalpartie des Medianlobus kurz, insgesamt breit abgerundet, in der Mitte nur leicht vorgezogen, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern (beim HT ausgestülpt) werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein stark sklerotisierter, breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, zu ihren Spitzen hin stark verschmälert, mit insgesamt 3 + 7 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem, spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 213), Infundibulum breit trichterförmig, mittlerer Spermathekengang dreimal gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C377FF72E5B0FDFBFC26.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört in die S. cephalotes- Gruppe. Hier fällt sie durch ihre trapezoiden Elytren mit undeutlicher, makelartiger Aufhellung und deutlich getrennter Punktierung des Vorderkörpers auf. Sie unterscheidet sich von allen ihren Nahverwandten durch ihre Sexualcharaktere	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC3C377FF72E5B0FDFBFC26.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihre Körperfärbung (Lat. pullivestis = dunkelbraun gekleidet).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC2C378FF72E2B6FE17FD6E.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♂, 2 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Shaanxi, Langao Xian, Shenxianhe, 1910 m, 27. IX. 1997, S. - I. Ueno. - HT und PTT in coll. Kishimoto (TUA), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC2C378FF72E2B6FE17FD6E.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, Vorderkörper fast matt, Abdomen ziemlich glänzend, Kopf schwarz, Pronotum und Abdomen schwarzbraun, Elytren heller, kastanienbraun; Kopf mässig grob, Pronotum und Elytren grob, sehr dicht punktiert (Abb. 35), Abdomen vorn wenig grob, dicht, hinten sehr fein, ziemlich weitläufig punktiert (Tergit 7: Abb. 120); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine gelblich bis hellbraun, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, dünn beborstet. 3. Abdominalsegment seitlich vollständig gerandet, übrige Segmente ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,7 - 3,0 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,5 mm). PM des HT: HW: 28,5; DE: 14,5; PW: 21,5; PL: 22; EW: 25,5; EL: 23; SL: 17. Männchen: Beine einfach. Metasternum abgeflacht, wenig grob, dicht, auf flach genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 69), Sternite 3 - 6 längs der Mitte feiner und dichter als an den Sternitseiten punktiert und beborstet, 5. Sternit am Hinterrand sehr flach ausgerandet, 7. Sternit in der hinteren Mitte sehr flach eingedrückt und daselbst sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand ohne Ausrandung. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Elftel des Sternits. 9. Sternit mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 174), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig verengt; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein asymmetrischer Innensack deutlich; Parameren kaum länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen verschmälert, mit 3 + 6 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit spitzem Zahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 210), Infundibulum breit trichterförmig, die Trichterseiten distal lang dreieckig verschmälert, mittlerer Spermathekengang vielfach gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC2C378FF72E2B6FE17FD6E.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Auch diese neue Art gehört in die S. cephalotes-Gruppe. Hier fällt sie durch die tiefe Netzung von Pronotum und Elytren und das hinten sehr fein punktierte, insgesamt schwach genetzte, glänzende Abdomen auf. Von allen Nahverwandten unterscheidet sie sich überdies durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC2C378FF72E2B6FE17FD6E.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an den Franziskanermönch Johannes von Montecorvino (1246 - 1328), der 1294 zum chinesischen Kaiser, dem Mongolen Timur Khan, nach Peking kam, dort missionierte und dann der erste Erzbischof in China wurde.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCDC379FF72E3EEFC56FC81.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♀): CHINA: Sichuan, Songpan Xian, Sanchazi Yakou, 3900 m, 31. VIII. 1998, M. Sato: in coll. Kishimoto (TUA).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCDC379FF72E3EEFC56FC81.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, schwach schimmernd, Stirn schwarz, Abdomen dunkel kastanienbraun, Pronotum und Elytren rostrot; Vorderkörper grob und sehr dicht, gleichmässig punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob, dicht, hinten fein und ziemlich dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule gebräunt. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig ungerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,0 - 3,7 mm (Vorderkörperlänge: 1,6 - 1,7 mm). PM des HT: HW: 33; DE: 17; PW: 25; PL: 25; EW: 31,5; EL: 26; SL: 18. Männchen: Unbekannt. Weibchen: 8. Sternit zum Hinterrand flach stumpfwinklig verengt. Valvifer mit spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Spermatheka (Abb. 200), Infundibulum gut fünfmal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch viel länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf etwas breiter als die Elytren, Stirn wenig breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil wenig breiter als jedes der Seitenteile, rundbeulig erhoben, das Innenrandniveau der Augen nicht überragend; Punktierung grob und ziemlich dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume wiederholt grösser als die Punktradien, auf dem Stirnmittelteil auch nicht viel grösser, immer noch kleiner als die Punkte. Fühler wenig lang, zurückgelegt etwa den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum so lang wie breit, seitlich in den vorderen vier Fünfteln konvex, hinten deutlich eingeschnürt; deutlich ist nur ein etwa punktbreit unpunktierter, vorn und hinten abgekürzter mittlerer Längseindruck; Punktierung gröber als auf der Stirn, überall sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes, Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktradien. Elytren breit, mässig trapezoid (Abb. 53), erheblich breiter als lang, Schultern mässig abgeschrägt, Seiten nach hinten zuerst fast gerade erweitert, im hinteren Viertel mässig eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Eindrücke kaum erkennbar; Punktierung fast etwas weniger grob als auf der Scheibe des Pronotums, sehr dicht, aber nicht gedrängt, Punktzwischenräume deutlich, genetzt. Abdomen (breit) zylindrisch, basale Querfurchen der vorderen Segmente sehr tief, 7. Tergit ohne apikalen Hautsaum; vorn ist die Punktierung deutlich weniger grob als auf der Stirn, auf dem 3. Tergit sind die Punkte etwas kleiner als der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände meist deutlich kleiner als die Punkte; auf dem 7. Tergit sind die Punkte höchstens so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände etwas grösser als die Punkte (Abb. 111). An den Beinen sind die Hintertarsen etwa zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist etwas länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, deutlich länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist deutlich gelappt. Die gesamte Oberseite, auch die Stirn, ist dicht genetzt, das Abdomen flacher als der Vorderkörper.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCDC379FF72E3EEFC56FC81.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art der S. cephalotes- Gruppe fällt durch ihre Grösse und die dichte Netzung, vor allem des Vorderkörpers, auf. Sie unterscheidet sich von allen Nahverwandten – soweit bekannt – durch ihre Spermatheka.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCDC379FF72E3EEFC56FC81.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Mit dem Namen dieser neuen Art erinnere ich an den portugiesischen Jesuiten Bento de Goes (1562 - 1697), der zu den Erforschern Chinas zählt und zweifelsfrei nachweisen konnte, dass Marco Polos " Cathay " identisch ist mit China.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCCC37AFF72E25CFE16FD35.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, mässig glänzend, Seitenteile der Stirn schwarz, Mittelteil und das Abdomen dunkel kastanienbraun, Pronotum und Elytren dunkel rostrot (Abb. 31); Vorderkörper grob und dicht punktiert, Pronotum und Elytren auffallend uneben (Abb. 38), Abdomen vorn grob und dicht, hinten wenig fein, dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 129); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun bis rötlichbraun, Fühlerkeule braun, Oberlippe rotbraun, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig gerandet: die Seitenlinie als dünn erhobene Kante deutlich abgesetzt. Abdomen ungenetzt, Pronotum und Elytren mit undeutlichen Netzungsspuren. 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,9 - 3,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,7 mm). PM des HT: HW: 32; DE: 17; PW: 22; PL: 26; EW: 32; EL: 27; SL: 20. Männchen: Schenkel gekeult, Schienen einfach. Metasternum abgeflacht, wenig grob und wenig dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet (Abb. 80), Vordersternite einfach, 5. Sternit in der hinteren Mitte breit und flach eingedrückt und daselbst feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 6. Sternit in der hinteren Mitte breit, deutlich eingedrückt, im Eindruck fein und ziemlich dicht punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet, 7. Sternit mit breitem, kräftigen Mitteleindruck, darin feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand breit ausgerandet. 8. Sternit mit schmaler, runder Ausrandung etwa im hinteren Zwölftel des Sternits. 9. Sternit mit langem, spitzem Apikolateralzahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 185), Apikalpartie des Medianlobus seitlich in schwach konkavem Bogen in eine schmale Spitze verengt, ventral mit mehreren Sinnesborsten; im Innern werden kräftige Ausstülphaken sowie ein breittubiger Innensack seitlich; Parameren erheblich länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen leicht erweitert und daselbst mit 18 - 19 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand nach leicht konkavem Bogen in eine abgerundete Spitze verengt. Valvifer mit langem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 231), Infundibulum gut doppelt so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang dünn, schwach sklerotisiert, mehrfach gewunden, Endschlauch kürzer als der mittlere Spermathekengang. D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art gehört der S. cephalotes- Gruppe fällt durch ihre kantige abdominale Seitenrandung, ihren stark erhobenen Stirnmittelteil (Abb. x) und die auffälligen Eindrücke auf Pronotum und Elytren auf. Sie unterscheidet sich von allen Nahverwandten ausserdem durch ihre Sexualcharaktere. E t y m o l o g i e: Diese neue Art ist ihren Sammler, Herrn Dr. Toshio Kishimoto freundschaftlich gewidmet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCFC37BFF72E3C1FCFEFEFE.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂): CHINA: Sichuan, Jinfo Shan, 1800 m, 26: VI. 1998, A. Smetana (C 70): in coll. Smetana (NMNST).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCFC37BFF72E3C1FCFEFEFE.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, mässigschimmernd, Kopfschwarz, Pronotum und Abdomen dunkel kastanienbraun, Elytren kastanienbraun mit verwaschener Aufhellung in der Mitte der Seitenhälfte (Abb. 41); Vorderkörper grob und sehr dicht punktiert, Abdomen vorn ziemlich grob, hinten fein und ziemlich dicht punktiert (Tergit 7: Abb. 134); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig, linienartig gerandet, 4. Tergit gelappt. Abdomen flach, Pronotum deutlich genetzt. Länge: 2,5 - 2,8 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 14; PW: 21,5; PL: 21,5; EW: 25; EL: 24; SL: 16. Männchen: Beine einfach. Metasternum eingedrückt, grob und ziemlich dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 84), Vordersternite einfach, 5. und 6. Sternit in der Mitte dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, 7. Sternit längs der Mitte sehr flach eingedrückt und daselbst feiner, und besonders hinten, dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand kaum erkennbar ausgerandet. 8. Sternit mit schmalrunder Ausrandung etwa im hinteren Neuntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 187), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine dünne Spitze verengt, ventrolateral mit zahlreichen Sinnesborsten; im Innern werden kräftige Ausstülphaken sowie ein stark sklerotisierter, hantelförmiger Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, mit insgesamt 5 + 5 / 6 langen Borsten. Weibchen: Unbekannt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCFC37BFF72E3C1FCFEFEFE.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art der S. cephalotes- Gruppe fällt durch die schwache Aufhellung ihrer Elytren auf. Sie unterscheidet sich von allen ihren Nahverwandten durch ihre Sexualcharaktere. Bemerkung: Der HT ist nach Präparation und Messung aus Versehen stark beschädigt worden.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCFC37BFF72E3C1FCFEFEFE.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Weil sie als Nachbar von S. jinfoshanus nov. sp. lebt, nenne ich diese neue Art " vicinicola " (Lat. = in der Nachbarschaft wohnend).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCEC37CFF72E07EFEFFFD16.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♀♀ - Paratypen: CHINA: S Gansu, Min Shan, 45 km SW Longnan, 33 o 03 ‘ 13 ‘‘ N, 104 o 40 ‘ 57 ‘‘ E, 2200 m, secondary pine forest with hazelnut, 6. VIII. 2012, M. Schülke (CH 12 - 16). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), 1 PT in der SHNU.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCEC37CFF72E07EFEFFFD16.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Apter, Vorderkörper mässig, Abdomen stark glänzend, Kopf schwärzlich, Abdomen dunkel kastanienbraun, Pronotum und Elytren braun, Elytren mit undeutlicher Aufhellung in der Aussenhälfte; Vorderkörper grob und sehr dicht punktiert, Abdomen vorn grob und ziemlich dicht, hinten mässig grob und dicht punktiert; Beborstung des Abdomens lang, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb, Fühlerbasis hellbraun, Keule mittelbraun, Beine hellbraun. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, nach vorn allmählich aufgehellt, mässig dicht beborstet. Das gesamte Abdomen ohne Seitenrandung, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 2,8 - 3,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,5 - 1,6 mm). PM des HT: HW: 30; DE: 14; PW: 22; PL: 22; EW: 26; EL: 24; SL: 18. Männchen: Beine einfach. Metasternum eingedrückt, mässig grob und ziemlich dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte sehr fein und sehr dicht punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Zehntel des Sternits. 9. Sternit apikolateral spitz (aber nicht sehr lang). 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 150), Apikalpartie des Medianlobus halbkreisförmig abgerundet, ohne ventrale Borsten; im Innern werden dünne Ausstülphaken, die vorn mit einer halbkreisförmigen Spange verbunden sind, sowie ein dünntubiger Innensack deutlich; Parameren kaum länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen etwa mit 8 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zur Hinterrandmitte sehr flach stumpfwinklig verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 225), Infundibulum fünfmal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang dünn, zweimal gewunden, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf deutlich breiter als die Elytren, Stirn schmal, Längsfurchen deutlich, Mittelteil fast so breit wie jedes der Seitenteile, deutlich rundlich erhoben, wenig das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und auf den Seitenteilen sehr dicht, mittlerer Punkdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich deutlich kleiner als die Punktradien, auf dem First des Mittelteils bis punktgross. Fühler mässig lang, zurückgelegt etwa den Hinterrand des Pronotums erreichend, vorletzte Glieder um ein Drittel länger als breit. Pronotum so lang wie breit, in den vorderen drei Fünfteln seitlich kräftig konvex, hinten stark eingeschnürt; die Oberseite ist deutlich, aber nicht sehr stark uneben; Punktierung keinesfalls gröber als auf der Stirn, sehr dicht. Elytren schwach trapezoid, etwas breiter als lang, Schultern schräg, Seiten nach hinten ganz schwach konvex erweitert, Hinterrand tief ausgerandet; Naht und Schultereindruck sind deutlich; Punktierung kaum gröber als auf der Stirn, dicht, die flach genetzten Punktzwischenräume aber grösser als dort, wenn auch immer noch nicht grösser als die Punktradien. Abdomen ellipsoid, basale Querfurchen der ersten Tergite wenig tief, 7. Sternit ohne apikalen Hautsaum; vorn sind die Punkte noch fast so gross wie auf der Stirn, ihre Abstände grösser als die Punktradien, in den Tergitmitten auch punktgross, auf dem 7. Tergit sind die länglich ausgezogenen Punkte noch so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände höchstens punktgross. An den Beinen sind die Hintertarsen vier Fünftel schienenlang, ihr 1. Glied ist so lang wie die drei folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied. Nur die Elytren zeigen Netzungsspuren, das Abdomen ist auffällig glänzend.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCEC37CFF72E07EFEFFFD16.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Bei der Einordnung dieser neuen Art bin ich unsicher: auf den ersten Blick würde ich mich für die S. cirrus - Gruppe entscheiden, die anliegende, also kaum abstehende Beborstung ihres Abdomens sprechen aber dagegen. Ich stelle die neue Art deshalb vorläufig in die S. cephalotes - Gruppe, in der sie sich von allen Verwandten durch das grob punktiert, glänzende Abdomen unterscheidet.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCEC37CFF72E07EFEFFFD16.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Weil diese neue Art gewissermassen " dazwischen geworfen " (also zwischen Gruppen " irrend ") erscheint, nenne ich sie " interjectus " (Lat. = dazwischen geworfen).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC9C37DFF72E3E6FD3AFD5C.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 2 ♂♂ - Paratypen: CHINA: Yunnan, Baoshan Pref., Gaoligong Shan, 32 km SE Tengchong, 2150 - 2250 m, 24 o 51 - 53 ’ N, 98 o 45 ’ E, devasted primary and secondary forest, 26. VIII. 2009, M. Schülke (CH 09 - 08 / 09). Paratypen: 1 ♂: ibidem, 33 km SE Tengchong, 2150 m, 24 o 51 ’ 22 ’’ N, 98 o 45 ’ 36 ’’ E, 26. VIII. 2009, idem (CH 09 - 08): 2 ♂♂, 2 ♀♀: ibidem, W Pass, 35 km SE Tengchong, 2100 m, 24 o 50 ’ 18 ’’ N, 98 o 45 ’ 43 ’’ E, devasted primary deciduous forest, 25. - 28. VII. 2009, D. Wrase (06); 2 ♂♂: ibidem, near Xiaobeishan N. R., 35 km SE Tengchong, 2110 m, 24 o 50 ’ 16 ’’ N, 98 o 45 ’ 43 ’’ E, 30. V. - 4. VI. 2007, Wrase (11); 2 ♂♂: ibidem, 33 km, SE Tengchong, 2100 - 2200 m, 24 o 51 ’ 22 ’’ N, 98 o 45 ’ 36 ’’ E, 4. VI. 2007, A. Pütz. - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), PTT auch in der SHNU, in coll. Pütz und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC9C37DFF72E3E6FD3AFD5C.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Mikropter, schwach glänzend, schwarz; Vorderkörper sehr grob und sehr dicht punktiert, Stirn mit dünnem Mittelkiel (Abb. 3), Abdomen sehr grob (vorn) bis grob hinten (7. Tergit: Abb. 92), überall sehr dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelblich, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule gebräunt. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich schmal gerandet, 4. Tarsenglied gelappt. Die gesamte Oberseite ohne Netzung. Länge: 2,5 - 3,3 mm (Vorderkörperlänge: 1,4 - 1,7 mm). PM des HT: HW: 32; DE: 15; PW: 22,5; PL: 25; EW: 28; EL: 27; SL: 20. Männchen: Beine einfach. Metasternum leicht eingedrückt, sehr grob und sehr dicht auf glattem Grund punktiert und beborstet, Vordersternite einfach, 7. Tergit in der Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Zwanzigstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral ganz leicht (kaum erkennbar) gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 147), Apikalpartie des Medianlobus dreieckig in eine breit abgestutzte Spitze verengt; im Innen werden eine kräftige Ausstülpspange, deren distale Enden fein gesägt / genoppt sind, sowie ein breittubiger, distal fein gezähnter Innensack deutlich; Parameren gut so lang wie der Medianlobus, an ihren leicht löffelförmig erweiterten Enden mit etwa 14 langen Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral undeutlich gesägt. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 195), Infundibulum etwa viermal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch nicht länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC9C37DFF72E3E6FD3AFD5C.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. virgula - Gruppe und hier zu den Arten mit konkaver Stirn (also ohne erhobenen Mittelteil); allerdings sind in der Stirnmitte mehrere Punktzwischenräume, kantig erhoben, zusammengeflossen, so dass hier ein mehr oder weniger deutlicher, schmaler, kurzer Mittelkiel erscheint. Durch diesen unterscheidet sich die neue Art vom im Übrigen äusserlich kaum unterscheidbaren S. humicola PUTHZ. Von S. schwendingeri PUTHZ trennt man sie ebenfalls durch den Mittelkiel der Stirn sowie durch trapezoide, viel kleinere, weniger grob punktierte Elytren, von S. pallidipes CAMERON und S. arunachalensis MAINDA durch gedrängtere Elytrenpunktierung und viel gröber punktiertes 7. Tergit, von S. iustus PUTHZ durch trapezoide, kleinere Elytren und ebenfalls dünnem Mittelkiel der Stirn, schliesslich von S. iniustus PUTHZ durch den genannten Stirnmittelkiel sowie durch punktierte und etwas breitere Paratergite, von allen durch ihre Sexualcharaktere.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC9C37DFF72E3E6FD3AFD5C.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf den Mittelkiel ihrer Stirn (Lat. carinulifrons = mit einem Kielchen auf der Stirn).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC8C37EFF72E21BFC07FABC.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♀♀ - Paratypen: CHINA: S Gansu, Min Shan, 38 km SSW Longnan, 30 o 05 ’ 24 ’’ N, 104 o 45 ’ 13 ’’ E, 1500 m, N slope, macchia, 6. VIII. 2012, M. Schülke (CH 12 - 17). - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), 1 PT in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC8C37EFF72E21BFC07FABC.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwach glänzend, schwarz; Vorderkörper grob und sehr dicht, überall getrennt punktiert, Abdomen vorn grob und sehr dicht, hinten mässig fein und sehr dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder gelblich, das 3. Glied gebräunt, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule mittelbraun, Schenkel zu ihren Spitzen hin etwas dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, dicht beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 3,0 - 3,7 mm (Vorderkörperlänge: 1,7 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 13,5; PW: 21; PL: 23; EW: 31; EL: 31; SL: 24,5. Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, mässig dicht und grob punktiert, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand äusserst flach ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfundzwanzigstel des Sternits. 9 Sternit apikolateral undeutlich gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 173), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine ziemlich breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit wenigen kurzen Sinnesborsten; im Innern werden eine ziemlich kleine Ausstülpspange mit distal spitzen Seitenhörnern sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, zur Spitze stark löffelförmig erweitert und daselbst mit 13 - 14 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zur vorgezogenen Hinterrandmitte in seitlich schwach konkavem Bogen verengt. Valvifer apikolateral spitz mit Andeutung eines kleinen weiteren Seitenzähnchens. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 226), Infundibulum etwa viermal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch so lang wie der mittlere Spermathekengang. Kopf wenig schmäler als die Elytren (s. a. unten), Stirn wenig breit, mit deutlichen Längsfurchen, Mittelteil der Stirn so breit wie jedes der Seitenteile, mässig erhoben, nicht das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume fast überall deutlich kleiner als die Punktradien, nur auf dem First des Mittelteils wenig grösser, aber deutlich kleiner al die Punkte. Fühler ziemlich kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum wenig länger als breit, seitlich in den vorderen zwei Fünfteln flach konvex, hinten mässig konkav verengt; Mitteleindruck und seitlicher Schrägeindruck wenig auffällig; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, äusserst dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Elytren subquadratisch, so lang wie breit, Seiten hinter den eckigen Schultern lang gerade, im hinteren Fünftel mässig eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck nicht auffällig; Punktierung mindestens so grob wie am Pronotum, sehr dicht, die grössten Punkte so gross wie der mittlere Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, diejenigen des 4. Tergits so breit wie das 2. Fühlerglied, mit einer dichten Punktreihe versehen, basale Querfurchen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit mit schmalem apikalem Hautsaum; vorn ist die Punktierung wenig feiner als neben den Augen, ebenfalls äusserst dicht, hinten ist sie etwas feiner, beliebt aber sehr dicht, auf dem 7. Tergit sind die Punkte mindestens so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände kleiner als die Punkte (Abb. 119). An den Beinen sind die Hintertarsen gut zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist tief gelappt. Nur das Abdomen ist deutlich, aber flach genetzt. Variabilität: Der ♂ - Paratypus weicht von den übrigen Typen durch geringere Grösse und breiteren Kopf ab.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC8C37EFF72E21BFC07FABC.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. virgula - Gruppe und ähnelt hier mehreren, etwa gleich grossen Arten stark. Sie unterscheidet sich, abgesehen von ihren Sexualcharakteren, von S. absurdus PUTHZ, S. guru PUTHZ, S. iustus PUTHZ, S inustus PUTHZ, S. peramicus PUTHZ und S. perfidiosus PUTHZ durch erhobene Stirnmitte, von S. interlatens Puthz durch ihre Eindrücke am Pronotum, schliesslich von S. peratus CAMERON, dem sie gestaltlich sehr nahe kommt, durch gröbere Punktierung und ebenfalls durch erhobene Stirnmitte.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFC8C37EFF72E21BFC07FABC.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihren Fundort.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCBC37FFF72E43BFCC6FB3F.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 5 ♂♂, 7 ♀♀ - Paratypus: CHINA: Xizang Autonomous Region, Motuo Co., Dayandong-Hanmi, 2400 - 2700 m, 13. VIII. 2005, Liang Tang; Paratypen: 10 ♂♂, 6 ♀♀: Motuo Co., Nage, 3000 - 3500 m, 11. VII. 2005, Liang Tang; 5 ♂♂, 7 ♀♀: Nage-Dayandong, 2900 - 3300 m, 12. VII. 2005, idem; 1 ♀: Dayandong-Nage, 2900 - 3300 m, 28. VIII. 2005, idem. - HT und PTT in der SHNU, PTT in c. P.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCBC37FFF72E43BFCC6FB3F.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwach glänzend, schwarz; Vorderkörper grob und sehr dicht, getrennt punktiert; Abdomen ziemlich grob (vorn) bis wenig fein (hinten), dicht punktiert (7. Tergit: Abb. 116); Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühler und Beine gelblich bis rötlichgelb, Fühlerkeule gebräunt. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, schmal heller gesäumt, mässig dicht beborstet. Abdomen seitlich mässig breit gerandet, Paratergite in der Sagittalen liegend, einreihig, dicht punktiert, 4. Tarsenglied tief gelappt. Länge: 3,0 - 3,5 mm (Vorderkörperlänge: 1,6 - 1,7 mm). PM des HT: HW: 29; DE: 16; PW: 22; PL: 23; EW: 26; EL: 29; SL: 23. Männchen: Mittelschienen mit deutlichem Apikaldorn, Hinterschienen mit deutlichem Präapikaldorn. Metasternum flach eingedrückt, grob und dicht, zur Mitte weniger grob und sehr dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 72), Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte flach eingedrückt und daselbst dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand flach ausgerandet. 8. Sternit mit flachrunder Ausrandung etwa im hinteren Sechstel des Sternits. 9. Sternit apikolateral gesägt. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 169), Apikalpartie des Medianlobus in flach konvexem Bogen in eine, seitlich konkav abgesetzte, mässig breite Spitze verengt, ventral mit kurzen Sinnesborsten; im Innern werden eine schmale Ausstülpspange und ein flaschenförmiger Innensack deutlich; Parameren zur Spitze stark löffelförmig erweitert, daselbst am Innenrand glatt, im basalen Bereich ohne dreieckige Erweiterung, mit zwei Borstengruppen (8 / 14 - 16). Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand breit abgerundet, die Mitte kaum erkennbar vorgezogen. Valvifer apikal gesägt. Spermatheka (Abb. 193), Infundibulum etwa fünfmal so lang wie breit, Endschlauch länger als der mittlere Spermathekengang.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCBC37FFF72E43BFCC6FB3F.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. virgula - Gruppe und ist hier die Schwesterart des S. gardneri CAMERON. Äusserlich lässt sie sich von kleinen Exemplaren desselben nicht trennen. Das Männchen unterscheidet sich aber deutlich durch tiefer ausgerandetes 8. Sternit und die distal glattrandigen Parameren ohne basale Erweiterung (vgl. Abb. 71, 140, 190, 191, 192). Die Weibchen lassen sich anhand ihrer Spermatheken nicht trennen.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCBC37FFF72E43BFCC6FB3F.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Ich widme diese neue Art herzlich meinem Kollegen und Freund Dr. Liang Tang, Shanghai, der sie gesammelt hat und der durch seine Studien unsere Kenntnis von der Steninenfauna Chinas wesentlich vorangebracht hat.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCAC361FF72E5BFFC15FDD1.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 1 ♀ - Paratypus: CHINA: Sichuan: N Yunnan, Nujiang Lisu Pref., Gongshan Co., Gaoligong Shan, snowfield at 2500 m, 27 o 45.44 ’ N, 98 o 35.749 ’ E, 19. VI. 2005, A. Smetana (C 165). Paratypen: 1 ♀: wie HT, Schülke (CH 05 - 12); 1 ♀: E slope N Gaoligong Shan, 27 o 46 ‘ 782 ‘‘ N, 98 o 33 ‘ 087 ‘‘ E, 2956 m, sift 04, 14. VI. 2009, Grebennikov; 1 ♂: ibidem, 27 o 45 ‘ 446 ‘‘ N, 98 o 35 ‘ 359 ‘‘ E, 2944 m, sift 06, 15. VI. 2009, idem; 1 ♀: ibidem 27 o 59 ‘ 01 ‘‘ N, 98 o 32 ’ 56.9 ‘ ’ E, 3018 m, sift 22, 27. V. 2010, idem. - HT in coll. Smetana (NMNST), PTT in coll. Schülke, in der CNC und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCAC361FF72E5BFFC15FDD1.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwach glänzend, schwarz, jede Elytre mit einer grossen, leicht schrägen Orangemakel in der hinteren Aussenhälfte (Abb. 47); Vorderkörper grob bis sehr grob, am Pronotum und in der Aussenhälfte der Elytren auch leicht zusammenfliessend punktiert / skulptiert, Abdomen vorn grob und ziemlich dicht, hinten feiner, aber immer noch mässig grob, dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb bis rötlichgelb, Fühlerbasis hellbraun, Keule verdunkelt, Beine rötlichgelb, Schenkel an ihren Spitzen braun. Clypeus schwarz, Oberlippe schwarzbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich schmal gerandet, 4. Tarsenglied lang gelappt. Länge: 5,8 - 6,8 mm (Vorderkörperlänge: 2,8 - 3,0 mm). PM des HT: HW: 43; DE: 24; PW: 32; PL: 40; EW: 42; EL: 49; SL: 39. Männchen: Hinterschienen mit winzigem Präapikaldorn. 3. und 4. Sternit einfach, 5. Sternit längs der Mitte flach eingedrückt und daselbst wenig feiner als an den Seiten punktiert und beborstet, 6. Sternit mit breitem Mitteleindruck, dieser dichter als die Sternitseiten punktiert und beborstet, Hinterrand sehr flach ausgerandet, 7. Sternit mit lang hufeisenförmigem Mitteleindruck, darin viel feiner als an den Seiten punktiert und beborstet, die Eindruckseiten nach hinten kantenartig erhoben und deutlich über den Hinterrand des Sternits hinausragend, Hinterrand flachrund ausgerandet. 8. Sternit mit dreieckigem, im Grunde gerundetem Ausschnitt etwa im hinteren Neuntel des Sternits. 9. Sternit mit langen Apikolateralzähnen. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Aedoeagus (Abb. 177), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine schmal abgerundete, häutige Spitze verengt, ventral dicht mit kurzen Sinnesborsten besetzt; im Innern werden eine längliche Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, in ihrem Spitzendrittel lang dreieckig erweitert, mit insgesamt etwa 29 Borsten. Weibchen: 8. Sternit zur schmal abgerundeten Hinterrandmitte stumpfwinklig verengt. Valvifer mit langem Apikolateralzahn. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 211), Infundibulum sehr lang, dünn, mittlerer Spermathekengang vielfach gewunden, Endschlauch kaum länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf gut so breit wie die Elytren, Stirn breit, mit zwei breiten Seitenfurchen, Mittelteil nur in der Vorderhälfte der Stirn flachrund erhoben, nicht die Höhe der Augeninnenränder erreichend; Schläfen schräg, fast ein Fünftel so lang wie die Augen (Abb. 12); Punktierung sehr grob und äusserst dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien, nur am erhobenen Mittelteil bis punktgross. Fühler sehr dünn, sehr lang, zurückgelegt mit mindestens ihren letzten vier Gliedern den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder doppelt so lang wie breit. Pronotum deutlich länger als breit, etwas hinter der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn konisch, fast gerade, verengt, nach hinten mässig konkav eingeschnürt; neben einem kurzen Mitteleindruck werden in mittlerer Höhe deutliche Schrägeindrücke und, weniger auffällig, in der Hinterhälfte jederseits der Mitte weitere Eindrücke deutlich; Punktierung / Skulptur wenig gröber als auf der Stirn, besonders in der Vorderhälfte leicht zusammenfliessend, verworren; Elytren subquadratisch, deutlich länger als breit, Schultern eckig, Seiten lang gerade, im hinteren Fünftel schwach eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; ausser einem ziemlich flachen Schultereindruck fallen weitere Eindrücke wenig auf; Punktierung gröber als am Pronotum, sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes; in der Umgebung der grossen Makel können mehrere Punkte längs zusammenfliessen. Abdomen gewölbt, Paratergite schmal, leicht ventral geneigt, diejenigen des 4. Tergits so breit wie das 1. Fühlerglied, wenig grob, weitläufig punktiert (Abb. 60); basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; Punktierung vorn grob, aber feiner als auf der Stirn, auf dem 4. Tergit sind die Punkte etwa so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände meist grösser als die Punktradien, selten punktgross; auf dem 7. Tergit sind die Punkte etwas kleiner als die Facetten am Innenrand der Augen, ihre Abstände etwa punktgross (Abb. 109). An den spinnendünnen Beinen sind die Hintertarsen mehr als zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, mehr als doppelt so lang wie das Klauenglied, das 4. Glied ist sehr tief gelappt. Das Abdomen ist sehr flach genetzt, Pronotum und Elytren zeigen nur Netzungsspuren.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCAC361FF72E5BFFC15FDD1.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. tenuimargo - Gruppe und hier zu den Vertretern mit schrägen Schläfen. Sie ist die Schwesterart des S. S. pseudopictus CAMERON, dem sie äusserlich auch zum Verwechseln ähnlich sieht. Abgesehen von ihrem Aedoeagus lässt sie sich von ihm durch nur schwachen / fehlenden Messingglanz ihres Abdomens, weniger dichte Punktierung der Paratergite und durch dichtere Abdominalpunktierung trennen (vgl. Abb. 61, 110).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFCAC361FF72E5BFFC15FDD1.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Wegen ihrer spinnendünnen Extremitäten erinnert sie auch an Zitterspinnen, weshalb ich sie " pholcipes " nenne (lat. Pholcus = Zitterspinne).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD4C362FF72E3ACFD81FC54.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♀): CHINA: Sichuan: Xiling Mountain, 1600 - 2400 m, 30. VII. - 4. VIII. 1996, S. Kurbatov: im MHNG.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD4C362FF72E3ACFD81FC54.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Makropter, ziemlich glänzend, besonders das Abdomen, schwarz, Elytren dunkelbraun mit grosser orangegelber Makel in der Aussenhälfte (Abb. 48); Vorderkörper grob bis sehr grob, sehr dicht, am Pronotum auch zusammenfliessend punktiert, Abdomen vorn grob und wenig dicht, hinten fein und ziemlich weitläufig punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster gelb bis rötlichgelb, Fühlerbasis und Beine rötlichgelb, Fühlerkeule mittelbraun. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen seitlich vollständig, dünn gerandet (s. a. unten), 4. Tarsenglied tief gelappt. Länge: 5,3 - 6,5 (Vorderkörperlänge: 2,5 mm). PM des HT: HW: 42; DE: 24; PW: 33; PL: 37; EW: 40; EL: 44,5; SL: 34. Männchen: Unbekannt. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand abgerundet. Valvifer apikolateral mit langem, spitzem Zahn. 10. Tergit am Hinterrand breit abgerundet. Spermatheka (Abb. 228), Infundibulum etwa fünfmal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch nicht länger als der mittlere Spermathekengang. Kopf etwas breiter als die Elytren, Stirn breit, mit zwei deutlichen Längsfurchen, Mittelteil etwa so breit wie jedes der Seitenteile, flachrund erhoben, etwa die Höhe der Augeninnenränder erreichend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser fast so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume seitlich deutlich schmäler als die Punktradien, auf dem Mittelteil nur wenig grösser. Fühler sehr schlank, zurückgelegt mit ihren beiden letzten Gliedern den Hinterrand des Pronotums überragend, vorletzte Glieder etwa doppelt so lang wie breit. Pronotum deutlich länger als breit, etwa in der Mitte am breitesten, von dort seitlich nach vorn konisch, nach hinten mässig konkav verengt; ausser einem abgekürzten, mittleren Längseindruck, der kurz unpunktiert ist, werden auch seitliche Schrägeindrücke, weniger deutlich, erkennbar; Punktierung / Skulptur kaum gröber als auf der Stirn, in der Vorder- und vor allem in der Hinterhälfte quer zusammenfliessend. Elytren trapezoid, länger als breit, Schultern schräg, Seiten lang-gerade erweitert, Hinterrand breit ausgerandet; nur der Schultereindruck ist, sehr deutlich; Punktierung sehr grob, sehr dicht, aber kaum zusammenfliessend, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 1. Fühlergliedes (Abb. 48). Abdomen stark gewölbt, hinten fast zylindrisch; nur das 3. Tergit mit sehr schmalen Paratergiten, die übrigen Segmente nur mit einer scharfen Seitenlinie in ihren proximalen zwei Dritteln, hinten mit dünnen " Paratergiten "; im Bereich dieser Seitenrandung sieht man einen schalen, abgesetzten, unpunktierten Längsstreifen (Abb. 59); basale Querfurchen der vorderen Tergite tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; Vorn ist die Punktierung etwa so grob wie auf der Stirn, die Punktzwischenräume sind jedoch oft punktgross, auf dem 7. Tergit sind die Punkte feiner als eine Facette am Innenrand der Augen, ihre Abstände doppelt und mehr so gross wie die Punkte (Abb. 107). An den dünnen Beinen sind die Hintertarsen nicht ganz vier Fünftel schienenlang, ihr 1. Glied ist deutlich länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist sehr tief gelappt. Das Abdomen ist deutlich genetzt, der Vorderkörper zeigt allenfalls Netzungsspuren.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD4C362FF72E3ACFD81FC54.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. tenuimargo - Gruppe und sieht hier einigen taiwanesischen Arten sehr ähnlich. Sie unterscheidet sich zum Beispiel von S. mithracifer PUTHZ durch grössere Elytrenmakeln, feinere Punktierung des Abdomens, die Paratergitspuren im hinteren Bereich der Tergite 3 - 5 (diese fehlen den taiwanesischen Arten gänzlich) und das am Hinterrand kontinuierlich abgerundete 8. Sternit des Weibchens. Von S. grandimaculatus L. BENICK trennt man sie durch feinere / weitläufigere Punktierung des Abdomens, getrennte Elytrenpunktierung sowie durch ihre Spermatheka (vgl. Abb. 49, 105, 201), schliesslich von S. oculifer PUTHZ durch trapezoide Elytren mit grösserer Makel (vgl. Abb. 50) und teilweise zusammenfliessender Punktierung des Pronotums.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD4C362FF72E3ACFD81FC54.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihre grosse Elytrenmakel (Lat. oculitogatus = mit Augen bekleidet).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD7C364FF72E523FC90FD89.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3 ♂♂, 2 ♀♀ - Paratypen: CHINA: Sichuan, Emei Shan, 3000 m, 29 o 32 ’ N, 103 o 21 ’ E, 17. VII. 1996, A. Smetana (C 64). Paratypen: 4 ♂♂, 3 ♀♀: ibidem, Leidongping, 2500 m, 18. VII. 1996, idem (C 65); 1 ♂, 7 ♀♀: Emei Shan, 2342 m, 29 o 32 ’ 48.4 ‘‘ N, 103 o 20 ’ 06.3 ‘‘ E, sift 36, 17. VI. 2010, Grebennikov; 5 ♂♂, 6 ♀♀: ibidem 2440 m, 29 o 32 ’ 37.3 ‘‘ N, 103 o 19 ’ 57.5 ‘‘ E, sift 37, 18. VI. 2010, idem; 3 ♀♀: ibidem 2342 m, 29 o 32 ‘ 48 ‘‘ N, 103 o 20 ‘ 06 ‘‘ E, sift 38, 29. V. 2011, idem; 1 ♀: ibidem 3272 m, 27 o 22 ‘ 05 ‘‘ N, 100 o 06 ‘ 25 ‘‘ E, 29. IV. 2012, idem; 2 ♂♂, 8 ♀♀: ibidem, Leidongping, 2365 m, 2400 m, 2450 m, 2510 m, 2930 m, 2. XI. 1995, S. Uéno; 1 ♀: ibidem 2390 m, 4. X. 1996, S. Nomura; 1 ♂: ibidem, above Xuedonging (Tull.), 8. X. 1997, T. Kishimoto; 2 ♂♂, 5 ♀♀: ibidem, 2820 m, Taiziping Temple, 29 o 31 ‘ 50 ‘‘ N, 103 o 19 ‘ 36 ‘‘ E, mixed forest with Abies, bamboo undergrow, 8. VI. 2014, Hájek & Růžička; 1 ♂: Erlang Shan, 29 o 52 ’ N, 102 o 17 ’ E, ca. 3000 m, E side, 3 km below Pass, 19. V. 1997, A. Pütz; 1 ♂: ibidem, E Ssutao Pass, 3000 m, 19. V. 1007, Schülke; 3 ♀♀: Yunnan, E slope Cangshan at Dali, 25 o 40 ’ 13.2 ‘‘ N, 100 o 07 ’ 54.8 ‘‘ E, 2728 m, sift 08, 13. V: 2010, Grebennikov. - HT und PTT in coll. Smetana (NMNST), PTT auch in der CNC, in der SHNU, im ZMP, in coll. Watanabe (TUA), coll. Kishimoto (TUA), coll. Schülke (Berlin), coll. Pütz und in cP.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD7C364FF72E523FC90FD89.taxon	description	B e s c h r e i b u n g: Brachypter, ziemlich glänzend, Kopf schwarz, Pronotum und Abdomen schwarzbraun, Elytren heller, kastanienbraun; Stirn grob und äusserst dicht, Pronotum grob, sehr dicht, rugos punktiert / skulptiert (Abb. 26), Elytren sehr grob, längsfurchig punktiert / skulptiert (Abb. 42), Abdomen vorn grob und sehr dicht, hinten mässig grob, dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. Kiefertaster, Fühlerbasis und Beine hellbraun, 3. Glied der Kiefertaster und Fühlerkeule etwas dunkler. Clypeus schwarzbraun, Oberlippe braun, heller gesäumt, dünn beborstet. Abdomen mit schmalen Paratergiten, 4. Tarsenglied gelappt. Länge: 4,2 - 5,4 mm (Vorderkörperlänge: 2,2 - 2,3 mm). PM des HT: HW: 37,5; DE: 21; PW: 32,5; PL: 33; EW: 42; EL: 38; SL: 29. Männchen: Mittelschienen mit kräftigem Apikaldorn, Hinterschienen mit kräftigem Präapikaldorn. Metasternum breit eingedrückt, grob und dicht auf genetztem Grund punktiert und beborstet (Abb. 73), 3. - 6. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Sternitseiten punktiert und beborstet (besonders dicht am 3. Sternit), 7. Sternit in der hinteren Mitte abgeflacht und daselbst feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand nicht ausgerandet. 8. Sternit mit runder Ausrandung etwa im hinteren Elftel des Sternits, 9. Sternit apikolateral spitz. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus (Abb. 184), Apikalpartie des Medianlobus in seitlich leicht konkavem Bogen spitzwinklig in eine dünne Spitze verengt, ventral mit zahlreichen kurzen Sinnesborsten; im Innern werden eine kräftige Ausstülpspange sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren viel länger als der Medianlobus, an ihren Spitzen löffelförmig erweitert und daselbst mit 24 - 30 Borsten. Weibchen: 8. Sternit am Hinterrand nach leicht konkavem Bogen in eine leicht lappig vorgezogene Spitze verengt. Valvifer apikolateral spitz. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka (Abb. 218 - 220), Infundibulum etwa fünfmal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang nach langer gerader Strecke mehrfach gewunden, zum Ende hin breter, Endschlauch klein. Kopf deutlich schmäler als die Elytren, Stirn breit, mit flachen Längsfurchen, Mittelteil wenig breiter als jedes der Seitenteile, stark beulig erhoben, weit über das Niveau der Augeninnenränder hinausragend; Punktierung grob und seitlich ausserordentlich dicht, mittlerer Punktdurchmesser mindestens so gross wie der apikale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume viel kleiner als die Punktradien; am First des Mittelteils sind die Punktzwischenräume viel grösser, hier wird eine gut punktbreite Glättung deutlich (Abb. 13). Fühler kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum so lang wie breit, in den vorderen zwei Fünfteln seitlich konvex, hinten deutlich konkav verengt; die Oberseite ist sehr uneben: in der sehr dichten, zusammenfliessenden Skulptur werden eine mittlere Längsfurche, je ein tiefer, seitlicher Längseindruck sowie weitere Eindrücke vorn und hinten neben der mittleren Längsfurche deutlich; Skulptur grob, unterschiedlich gerichtet zusammenfliessend (Abb. 26). Elytren trapezoid, breiter als lang, Schultern schräg, Seiten lang, sehr schwach konvex erweitert, Hinterrand tief ausgerandet; Eindrücke werden in der dichten Skulptur kaum deutlich; diese besteht überwiegend aus kurzen Längsfurchen (Abb. 42). Abdomen stark gewölbt, Paratergite schmal, ventrad geneigt, ziemlich weitläufig punktiert, diejenigen des 4. Tergits etwa so breit wie das 1. Fühlerglied; basale Querfurchen der vorderen Tergite wenig tief, 7. Tergit mit deutlichem apikalem Hautsaum; vorn ist die Punktierung gut so grob wie auf der Stirn, die Punktzwischenräume sind zwar kleiner als die Punktradien, aber nicht kantenscharf wie dort; hinten ist die Punktierung immer noch grob, auf dem 7. Tergit sind die Punkte noch fast so gross wie der mittlere Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände kleiner als die Punkte (Abb. 98). An den Beinen sind die Hintertarsen fünf Siebtel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig kürzer als die drei folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist tief gelappt. Nur das Abdomen ist, flach, aber deutlich genetzt.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD7C364FF72E523FC90FD89.taxon	diagnosis	D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: Diese neue Art erinnert auf den ersten Blick stark an den nepalesischen S. evexifrons PUTHZ und seine Nahverwandten. Diese Arten gehören jedoch wegen ihrer koniformen Paraglossen in die S. abdominalis - Gruppe. Weil sich die neue Art nicht eindeutig in meinen Bestimmungsschlüssel der Gruppen (2013) einordnen lässt, muss für sie (und ihre noch unbeschriebenen Nahverwandten) eine neue Gruppe benannt werden, die ich " tuberifrons - Gruppe " nenne. Die neue Art unterscheidet sich von allen bisher bekannten chinesischen Arten durch die oben beschriebenen Merkmale.	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD7C364FF72E523FC90FD89.taxon	etymology	E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihre stark beulenförmig erhobene Stirnmitte (Lat. tuberifrons = mit beulenförmiger Stirn).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD1C364FF72E354FE1DFC1F.taxon	materials_examined	M a t e r i a l: 1 ♂: LAOS: Hun Phan Prov., Ban Saluei, Pu Phan mts., 20.18 ’ N, 104.02. E, 1500 - 2000 m, 2. IV. - 11. V: 2001: D. Hauk (coll. Schülke). 1 ♂: VIETNAM: Tam Dao, H. Perrot (MHNG).	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
FC2487A3FFD1C364FF72E354FE1DFC1F.taxon	description	B e m e r k u n g: Diese aus Yunnan und Myanmar beschriebene Art ist weiter verbreitet (s. o.). Eigenartig ist die bisher nicht beschriebene Skulptur ihres Metasternums: beim Männchen doppelt punktiert / matt (Abb. 86), beim Weibchen einfach punktiert / glänzend (Abb. 87); spezifisch ist auch der genoppte Bereich im apikal erweiterten Teil der Parameren (Abb. 142). In meiner Übersichtsarbeit (2013) ist diese Art, unrichtig, in der S. abdominalis - Gruppe gelistet, sie gehört jedoch wegen ihrer ovalen Paraglossen in die S. tenuimargo- Gruppe!	de	Puthz, Volker (2018): Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen. Linzer biologische Beiträge 50 (2): 1329-1401, DOI: 10.5281/zenodo.5275141
