taxonID	type	description	language	source
636B09728836C012FCD8FBA4FA2F8C74.taxon	discussion	Diese zu den Echten Motten zählende Art wurde erst vor wenigen Jahren erkannt und im Jahr 2011 beschrieben (ŠUMPICH 2011). Eine Überprüfung weiterer Belege aus den Aufsammlungen der letzten Jahre durch den Tineidae-Spezialisten Dr. R. Gaedike aus Leibnitz bestätigte die Art erstmals für Kärnten. Der Falter wurde im Rahmen eines kleinen Naturschutzprojektes in Kooperation mit der Arge NATURSCHUTZ im Bereich der Ortschaft Eberstein am sogenannten “ Kirchfelsen ” belegt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C012FCD8FBA4FA2F8C74.taxon	materials_examined	Funddaten: Eberstein-Kirchfelsen 21.8.2012; leg. Wieser, det. Gaedike.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C012FCD8FBA4FA2F8C74.taxon	distribution	Aus Österreich ist M. neglecta lt. HUEMER 2013 aus Niederösterreich und Wien (unpubl.) bekannt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C013FCD8F904FE858E4F.taxon	discussion	Bei HUEMER & TARMANN 1993 wird die Art für Kärnten geführt, bei WIESER 2008 mit Kommentar fraglich gestellt und auch bei HUEMER 2013 wird die Art aktuell für Kärnten mit Fragezeichen angegeben. Es liegt vor dem nunmehrigen Fund lediglich eine Meldung von HÖFNER (1909 – 1918) von der Predilstrasse bei Preth vor. Dieses am Anfang des letzten Jahrhunderts noch zu Kärnten zählende Gebiet liegt heute im Staatsgebiet von Slowenien. Die Aufnahme bei HUEMER & TARMANN für Kärnten dürfte somit wohl irrtümlich erfolgt sein. Der Fund aus Villach ist der erste gesicherte und belegte Fund aus dem Bundesland.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C013FCD8F904FE858E4F.taxon	materials_examined	Funddaten: Villach, Spitzeckweg; 15.6.2017; leg. C. Holzschuh, det. Wieser	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C013FCD8F904FE858E4F.taxon	discussion	Das Tier wurde mittels Barcode genetisch überprüft und zweifelsfrei als A. glaucinella ausgewiesen und bestätigt (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08851 / LEAST 1516 - 18).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C013FCD8F904FE858E4F.taxon	biology_ecology	Die Raupe der Art lebt laut Literatur in der Borke von Eichen oder Rosskastanien (AGASSIZ 1985, BENGTSON & JOHANSSON 2011).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728836C013FCD8F904FE858E4F.taxon	distribution	Der Fund stammt aus einem Erhebungsprojekt des Landesmuseums in Kooperation mit dem Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten (Fachgruppe Entomologie) zur Diversität eines urbanen Hausgartens (Familie Holzschuh) am nördlichen Stadtrand von Villach und das Tier wurde von Carolus Holzschuh in diesem Rahmen gesammelt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728837C013FFFFFB6EFB358E4F.taxon	discussion	DESCHKA 1983 schreibt ausführlich über die Biologie und Anatomie der Art. L. spartifoliella lebt monophag minierend in den Stängeln von Cytisus scoparius (BENGTSON & JOHANSSON 2011), dem Besenginster. Der Nachweis gelang im Rahmen eines “ Publikumsleuchtens ” im Freilichtmuseum von Maria Saal. Im Rahmen dieser seit mehreren Jahren durchgeführten Veranstaltung erhalten Besucher die Möglichkeit an wissenschaftlichen Erhebungen der Nachtfalterfauna durch die zoologische Abteilung des Kärntner Landesmuseums teilzunehmen. Besenginster ist laut HARTL et al. 1992 im Kärntner Unterland weit verbreitet, wenn auch nicht überall autochthon, so wurde er vielfach als Böschungsbefestigung und bei der Anlage von Wildäsungsflächen verwendet und ausgebracht. Auch das Vorkommen der Pflanze im Freilichtmuseum dürfte wohl anthropogenen Ursprunges sein.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728837C013FFFFFB6EFB358E4F.taxon	materials_examined	Funddaten: Maria Saal Freilichtmuseum, 16.6. 2017. Leg. und det. Wieser Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12337 / LEAST 1582 - 1.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728837C013FFFFFB6EFB358E4F.taxon	distribution	In Österreich sind bei HUEMER 2013 Meldungen aus Osttirol, Oberösterreich, Niederösterreich und dem Burgenland angeführt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728837C010FC99FB31FE968F9F.taxon	discussion	Ein äusserst erstaunlicher Fund wurde mittels Barcode (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12335 / LEAST 1580 - 18) erkannt (leg. Wieser, det. BOLD). Lyonetia ledi ist ausschliesslich als Art von Hochmooren bekannt und lebt im Larvenstadium minierend in den Blättern von Rhododendron palustre (syn. Ledum palustre) dem Sumpfporst und Myrica gale, dem Gagelstrauch (BENGTSON & JOHANSSON 2011). Beide Pflanzenarten sind aus Kärnten nicht bekannt (HARTL et al. 1992)! Weiters ist der Fundort im Wacholderhain bei Stein im Oberen Drautal fernab eines passenden Lebensraumes. Bisher ist kein Fund dieser Kleinschmetterlingsart südlich des Alpenhauptkammes bekannt geworden (mündl. Mitteilung P. Huemer). Die Artzugehörigkeit ist laut Barcode unbestreitbar. Etiketten- und Fundortverwechslung können nach detaillierter Recherche ausgeschlossen werden. Es gab keinerlei Aufsammlungen durch den Autor in potentiellen Vorkommensgebieten im in Frage kommenden Zeitraum und es gibt keine Sammlungsbestände von L. ledi im Landesmuseum Kärnten. Weitere Erhebungen am Fundort ergaben bisher keinen zusätzlichen Nachweis. Es ist dies ein ähnlich schwer erklärbarer Fund wie von der ebenfalls im Oberen Drautal bei Kleblach in einem Einzelexemplar nachgewiesenen Stathmopodidae Cuprina fuscella (WIESER 2004). Weitere Nachweise wären wünschenswert, um den Fund sicher bestätigen zu können.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728834C011FCD8FAF4FE4189DF.taxon	discussion	Diese Palpenfalterart wurde erst kürzlich beschrieben (GREGERSEN & KARSHOLT 2017). Sämtliche unter der Schwesternart Anarsia lineatella aus Kärnten publizierten Funde sind zu überprüfen und beziehen sich zum Teil mit Sicherheit auf die neue Art. A. lineatella lebt im Larvalstadium auf „ holzigen “ Rosaceen, A. innoxiella auf Acer - Arten. Ein in der Weinitzen (Eichenhang) durch Barcoding getesteter Beleg vom 22.6.2015 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12456 / LEAST 17001 - 18) bestätigte Anarsia innoxiella (leg. Wieser, det. BOLD). Es ist darauf hinzuweisen, dass im Lepiforum unter der „ Diagnose “ bei A. innoxiella auch ein Exemplar aus Kärnten von Helmut Deutsch abgebildet ist (http: // www. lepiforum. de).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728834C010FF3FF9BEFB8A8F24.taxon	discussion	Wie Leucoptera spartifoliella (Siehe oben) wurde C. zieglerella im Rahmen eines „ Publikumsleuchtens “ im Freilichtmuseum Maria Saal erstmals für Kärnten nachgewiesen. Der erste Hinweis auf diese ihnen unbekannte Species erfolgte durch die Naturfotografen B. Brudermann und G. Indra. Ein Barcode (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12374 / LEAST 1619 - 18) und morphologische Untersuchungen durch den Autor (KOSTER & SINEV 2003) bestätigte die Vermutung, dass es sich um die in Hopfenblättern minierende Cosmopterigidae handeln könnte (leg. Wieser, det. Wieser). Erfreulicherweise liegt durch Herrn Brudermann sogar ein Lebendfoto des Beleges vor. Der Nachweis ist mit 16.6.2017 datiert. Die Art ist in Österreich weit verbreitet, nunmehr nur mehr aus Osttirol nicht belegt (HUEMER 2013).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728835C011FC99FAFBFAFD8CC2.taxon	discussion	Bei HUEMER 2013 wird die Art nur für Vorarlberg und Tirol gemeldet. Die intensive Bearbeitung der Schmetterlingsfauna der römischen Ausgrabungsstätten am Magdalensberg im Archäologischen Park erbrachten neben einer Reihe weiterer bemerkenswerter Nachweise (Publikation in Vorbereitung) am 8.8.2013 auch diese Federmotte als Erstnachweis für das Bundesland. Die Raupe lebt an Stachys (Ziest) (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 01325 / PHLAJ 280 - 14).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728835C01EFC99F8BBFD35888F.taxon	distribution	Brandaktuell ist ein Neufund vom 17. und 25.9.2018 auf einem Balkon in Klagenfurt in der Jantschgasse. Sigrid Strauss konnte das ursprünglich aus Nordamerika stammende Neozoon in zwei Exemplaren an Ziersalbei (aus einer Gärtnerei) ziehen. Erste Diagnose erfolgte über das Lepiforum (http: // www. lepiforum. de / lepiwiki. pl? Clepsis _ Peritana), ein zweites Männchen wurde mittels Genitaldetermination überprüft und konnte bestätigt werden (det. Wieser). Es ist geplant zur Absicherung einen Barcode erstellen zu lassen. Aus Spanien ist die wohl polyphage Art schon längere Zeit bekannt, weitere Funde sind mittlerweile quer durch Europa bestätigt. Laut Lepiforum wird zudem ein noch nicht bestätigter Nachweis aus der Steiermark angeführt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728835C011FC99FC11FBA18F24.taxon	discussion	Die im Rohrglanzgras minierende Elachista ist für Grasminiermotten relativ gross und auffallend weiss braun gezeichnet. In der Aufweitungsstrecke der Lavant bei Aich (Fundort: Lavant Au; Renaturierung Aich) konnte diese Arte am 9.9.2016 erstmals für Kärnten nachgewiesen werden (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12318 / LEAST 1563 - 18).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728835C011FFFFFA41FD1A8D5F.taxon	discussion	Wie bereits bei HUEMER 2013 im Kommentar vermutet, ist die Art weiter verbreitet als durch Paratypen aus Niederösterreich belegt. Zwei Exemplare wurden mittels Barcode aus Kärnten bestätigt. Ein Fund stammt vom Motschulaberg, N Weg, 13.9.2015 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 03713 / PHLAJ 578 - 15) und der zweite von der Weinitzen, Eichenhang 24.8.2016 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 12317 / LEAST 1562 - 18). Beide Funde leg. und det. Wieser.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B09728835C011FFFFFB81FE038FB2.taxon	discussion	Die Art passt bestens in die städtische Gartenlandschaft mit der Futterpflanze Thuje und diversen Zierwacholderarten. Nachgewiesen wurde die Art erstmals für Kärnten im Rahmen des bereits oben angeführten Kooperationsprojektes in Villach, Spitzeckweg, am 15.6.2017 (Leg. C. Holzschuh, det. Ch. Wieser). Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08802 / LEAST 1467 - 18	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883AC01EFF3FF904FBE6881F.taxon	discussion	Die ursprünglich subtropische / tropische Art findet sich in Mitteleuropa primär in Gewächshäusern und wurde rezent erstmals in Österreich gefunden (Rohrbach i. M. 27.11.2004, leg. Pröll, coll. und det. Wimmer), möglicherweise basierend auf einer sporadischen Migration (HUEMER 2013). Nunmehr sind in diesem Jahr auch zwei Funde aus Kärnten bekannt geworden. Der erste am 8.9.2018 in einem Bruchwaldbereich der Tiebelmündung (leg. Wieser), also weitab aller Gewächshäuser und der zweite in Klagenfurt; Jahrmarktgasse 10, 28.9.2018; leg. B. Brudermann. Besonders der erste Fund würde eher auf eine Migration aus dem Süden hinweisen. Die Art ist in südlichen Ländern häufig und zuweilen wird sie durch Raupenfrass an Kulturen in Gärtnereien schädlich.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883AC01EFF3FFCAEFDCB8C74.taxon	discussion	Dass die Schwesternart des Senfweisslings (Leptidea sinapis) auch in Kärnten beheimatet ist, wird bereits bei HUEMER 2013 bestätigt. Längere Zeit wurde die bei uns beheimatete Schwesternart als Leptidea reali bezeichnet. Dieses Taxon bezeichnet aber nach neuen Erkenntnissen eine dritte weiter westlich verbreitete Species (DINCA et al. 2011). Mehrere Überprüfungen mittels Barcodes haben nunmehr aus unterschiedlichsten Lebensräumen und Teilen Kärntens belegt, dass beide äusserlich kaum unterscheidbaren Arten parallel auftreten. Folgende Fundorte sind für Leptidea juvernica mittels genetischem Print belegt:	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883AC01EFF3FFCAEFDCB8C74.taxon	materials_examined	Reinegg, Magerrasen 23.4.2008 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08376 / LEASS 871 - 17); Pirka 2.4.2011 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08379 / LEASS 874 - 17); Villach, Spitzeckweg, 27.6.2017 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08775 / LEAST 1440 - 18); Ferlach, Loiblbachmündung (Barcodekenndaten in BOLD: 21.8.2017 KLM Lep 08776 / LEAST 1441 - 18).	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883AC01EFCD8FD3EFAE28C74.taxon	distribution	Von Familie Vilgut aus Villach wurde der Autor aufmerksam gemacht, dass in der Kronen Zeitung vom 11.8.2018 das Bild eines Eichenschwärmers, aufgenommen von Herrn Franz Sattmann, auf der Auslagenscheibe des Gasthofs Felsenkeller in der Schleppe-Kurve in Klagenfurt veröffentlicht wurde. Über Vermittlung von Frau Babka konnte der Fotoautor verifiziert und auch der Fotostandort besichtigt werden. Die Besonderheit dabei ist, dass der Eichenschwärmer (Marumba quercus) aus Kärnten bisher nicht bekannt war. Es kann allerdings auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Exemplar um eine unbeabsichtigte Verschleppung aus dem Süden handelt. Aber in Zeiten der vermehrten Ausbreitung wärmeliebender Arten in Richtung Norden kann auch eine bisher noch nicht verifizierte Population im Raum Klagenfurt nicht mehr ausgeschlossen werden. Weitere Beobachtungen sind für eine Bestätigung einer aktuellen Besiedelung erforderlich. Dieses Beispiel unterstreicht deutlich die Wichtigkeit von Presse und interessierten Beobachtern bei der Erforschung der Änderungen in der Kärntner Tierwelt.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883AC01FFCD8F904FD918832.taxon	discussion	Diese Noctuiden-Art wurde bisher für Kärnten nicht publiziert, obwohl es bereits seit längerem Fundmeldungen bzw. Sammlungsbelege gibt. Der erste Beleg findet sich in der Sammlung des Kärntner Landesmuseums aus dem Jahr 1968 von Villach Umgebung (19.8.1968); leg. A. Kau. Der zweite Nachweis stammt aus Klagenfurt Welzenegg vom 17.8.1996 von E. Haas. Neuere Funde werden vom Magdalensberg, Archäologischer Park 8.8.2013; (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 01586 / ABOLA 066 - 14) und vom Motschulaberg, N Weg, vom 23.7.2015 (alle leg. und det. Wieser) dokumentiert und B. Brudermann konnte am 9.7.2017 in Feistritz an der Drau ein Exemplar fotografieren	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
636B0972883BC01FFFFFFDE4FDEB8E62.taxon	discussion	Das Problem der Unterscheidung der drei Schwesternarten Noctua janthina, N. janthe und N. tertia ist ein altes. Die dritte Art ist nur lokal aus Griechenland bekannt, die beiden anderen sind in Mitteleuropa weit verbreitet. Durch Detailerhebungen und Absicherung durch Barcodes konnte nunmehr jedenfalls Noctua janthe auch für Kärnten sicher belegt werden. Folgende Funde sind unzweifelhaft bzw. genetisch belegt. Wacholderhain bei Stein 8.9.2017 (Barcodekenndaten in BOLD: KLM Lep 08791 / LEAST 1456 - 18); Villach, Spitzeckweg, 26.8.2017 und Bettlerkreuz W Völkermarkt 28.8.2008.	de	Wieser, Christian (2017): Weitere Erstfunde und bemerkenswerte Schmetterlingsnachweise aus Kärnten (Insecta: Lepidoptera). Rudolfinum – Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten 2017: 285-291, DOI: 10.5281/zenodo.5725317
