taxonID	type	description	language	source
F676A860C31BFFB6FF5CFCC0D1D5FBC8.taxon	description	Insgesamt konnten an drei Mooren 34 Männchen nachgewiesen werden (Weibchen dieser Gattung blieben grossteils unbestimmt). Cicadula rubroflava ist eine boreomontane Art, die in feucht-kühlen, moorigen Wäldern an Carex brizoides (NICKEL 2003) und nach LAUTERER & NOVOTNY (1991) möglicherweise anderen hochwüchsigen Seggen lebt. Da sie aus Tschechien und auch aus den Bayrischen Alpen bekannt ist, war ein Vorkommen in Oberösterreich wahrscheinlich. In Tschechien gilt sie als " gefährdet " (MALENOVSKY & LAUTERER 2005), in Deutschland ist sie " extrem selten " (R; NICKEL & REMANE 2002).	de	Schlosser, L., W. E (2012): Bemerkenswerte Zikaden-Nachweise (Insecta, Hemiptera, Auchenorrhyncha) aus Mooren des Böhmerwaldes (Austria). Linzer biologische Beiträge 44 (1): 845-854, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5328543
F676A860C31BFFB6FF5CFB40D0E0FAE2.taxon	description	Auch Cicadula saturata ist eine seltene, Seggen (v. a. Carex nigra) besiedelnde Art feuchtkühler, mooriger Standorte. Sie ist sowohl in Tschechien als auch in Deutschland " gefährdet " (MALENOVSKY & LAUTERER 2005, REMANE & NICKEL 2002).	de	Schlosser, L., W. E (2012): Bemerkenswerte Zikaden-Nachweise (Insecta, Hemiptera, Auchenorrhyncha) aus Mooren des Böhmerwaldes (Austria). Linzer biologische Beiträge 44 (1): 845-854, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5328543
F676A860C31BFFB6FF5CFAA7D1C7F998.taxon	description	D. lunulatus lebt möglicherweise an Agrostis stolonifera (NICKEL 2003) und besiedelt den Unterwuchs feuchter Wälder der (sub) montanen Stufe, vorwiegend auf sauren Standorten. Daher wird diese Art in Österreich vermutlich nur im Granit- und Gneishochland des Mühl- und Waldviertels vorkommen.	de	Schlosser, L., W. E (2012): Bemerkenswerte Zikaden-Nachweise (Insecta, Hemiptera, Auchenorrhyncha) aus Mooren des Böhmerwaldes (Austria). Linzer biologische Beiträge 44 (1): 845-854, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5328543
F676A860C31AFFB7FF5CFF09D2BBFE45.taxon	description	Die holarktisch verbreitete Art Endria nebulosa ist in Mitteleuropa sehr selten, allerdings aufgrund ihrer verborgenen Lebensweise auch schwer zu finden: sie lebt in feuchteren Lebensräumen (v. a. Waldlichtungen) tief in den Horsten von Calamagrostis epigejos (NICKEL 2003) und kann v. a. mittels Bodensauger gut nachgewiesen werden. Aus Europa sind nur wenige Fundlokalitäten bekannt; die Österreich nächstgelegene befindet sich südlich von München.	de	Schlosser, L., W. E (2012): Bemerkenswerte Zikaden-Nachweise (Insecta, Hemiptera, Auchenorrhyncha) aus Mooren des Böhmerwaldes (Austria). Linzer biologische Beiträge 44 (1): 845-854, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5328543
F676A860C31AFFB7FF5CFDC7D0FFFD16.taxon	description	Eupteryx signatipennis lebt monophag am Mädesüss (Filipendula ulmaria). Im Gegensatz zu den vier zuvor genannten Arten ist sie in Mitteleuropa relativ weit verbreitet. Aus Österreich wurden allerdings bislang noch keine Nachweise publiziert.	de	Schlosser, L., W. E (2012): Bemerkenswerte Zikaden-Nachweise (Insecta, Hemiptera, Auchenorrhyncha) aus Mooren des Böhmerwaldes (Austria). Linzer biologische Beiträge 44 (1): 845-854, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5328543
