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03C587C2FFFD1206FF4EFEC1FECEFCDC.taxon	description	D i a g n o s e Kleine Art mit kurzem, in der brachypteren Form ganz gelbem Kopf, nicht (Abb. 1) oder höchstens ganz schmal voneinander getrennten Hemielytren der brachypteren Form, ohne stiftförmige Borsten auf den Sterniten. Parameren des Männchens von der Form der A. minor - Gruppe, aber die linke Paramere apikal etwas zugespitzt (Abb. 6 - 8), die rechte distal fingerförmig (Abb. 9, 11). Subgenitalplatte des Weibchens dreieckig, mit schmal abgerundetem Apex, schmalen, basolateralen Borstenbüscheln und unauffälligen, subapikalen Haarbüscheln (Abb. 12). B e s c h r e i b u n g d e s b r a c h y p t e r e n M ä n n c h e n s Masse: Körperlänge 7,3 - 7,7 mm (Holotypus: 7,3 mm); maximale Körperbreite 4,6 - 5,0 mm (Holotypus: 4,7 mm); Pronotumbreite 3,5 - 3,8 mm (Holotypus: 3,6 mm). Färbung: Oberseite überwiegend dunkelbraun (wie Abb. 1); Kopf gelb; Seitenränder von Pronotum, Hemielytren und Tergiten unscharf abgegrenzt gelblich. Unterseite bräunlich gelb. Antennen, Rostrum und Beine gelb. Oberseite: insgesamt matt. Kopf (wie Abb. 1) kurz, 0,9 mal so lang wie breit, vor den Augen 0,55 mal so lang wie die Augenlänge, sehr dicht punktiert, die Punkte teilweise zu Querrunzeln zusammenfliessend; neben den normalen Punkten mit wenigen sehr grossen, grubenartigen Punkten. Pronotum (wie Abb. 1) entlang der Mittellinie 0,7 mal so lang wie der Kopf, 3,6 mal so breit wie in der Mitte lang, mit nach vorne stark konvergierenden Seitenrändern, in den Hinterwinkeln stark, eckig ausgeschnitten; die Scheibe deutlich gewölbt, querrunzelig punktiert; die kaum abgesetzten Seiten körnig skulptiert bis gerunzelt. Mesoscutellum 2,7 mal so breit wie lang, querrunzelig. Hemielytren ziemlich gross, den Hinterrand des 2. Tergits knapp nicht erreichend, körnig skulptiert; Hemielytren normalerweise in der Mitte zusammenstossend, seltener etwas voneinander getrennt, dann aber ihr Abstand weniger als 0,1 mal so breit wie eine Hemielytrenbreite. Hemielytre 0,7 mal so lang wie breit, Embolarfortsatzes sehr klein, schwach, bogenförmig abgesetzt, ca. 0,05 mal so breit wie die gesamte Hemielytrenbreite. Tergite lederartig gerunzelt bis körnig skulptiert. Connexivum-Hinterecken am 2. und 3. Abdominalsegment rechtwinkelig, am 4. - 6. in scharfe Spitzen ausgezogen; 7. Segment ziemlich kurz. Unterseite: Rostrum ziemlich kurz, etwa die Mitte der Mesocoxen erreichend, 1,4 mal so lang wie das recht kurze und im basalen Drittel auffällig verdickte Profemur. Beine kräftig, ohne besondere Haarpolster, Meso- und Metafemora die Seiten des Körpers kaum überragend. Propleuralfortsatz (Abb. 2) breit und gerade abgestutzt. Mesosternum (Abb. 3) hinten mit hohem, scharfem, dicht behaartem Mittelkiel. Metasternum kurz, rautenförmig. Abdomen asymmetrisch, am 3. und 4. Sternit in der Mitte des Hinterrandes mit kurzen Spitzen. Alle Sternite ohne stiftförmige Borsten. Genitalia: Pygophor (Abb. 5) länglich eiförmig; linkes Parandrium länger als rechtes, in Dorsalansicht schlanker erscheinend, tatsächlich aber etwa ebenso breit. Aedeagus (Abb. 5) mit schlankem, sklerotisiertem, apikal breit abgerundetem Mittelteil. Linke Paramere (Abb. 6 - 8) kurz, breit, apikal schräg abgestutzt und mit schwach angedeuteter Spitze, aussen sehr kurz, spärlich beborstet; Mikroskulptur nur lokal vorhanden und auch dort sehr undeutlich. Rechte Paramere (Abb. 9 - 11) vergleichsweise schlank, nahe der Längsmitte etwas abgewinkelt, der distale Teil fingerförmig, lateral mit einer dichten Bürste aus langen Borsten und am ventralen Rand mit einer Reihe viel kürzerer Härchen. B e s c h r e i b u n g d e s b r a c h y p t e r e n W e i b c h e n s Masse: Körperlänge 7,5 - 7,9 mm; maximale Körperbreite 4,8 - 5,1 mm; Pronotumbreite 3,4 - 3,8 mm. Färbung (Abb. 1) wie beim Männchen. Strukturen: ähnlich jener des Männchens, aber das Abdomen symmetrisch. Subgenitalplatte (7. Sternit; wie Abb. 12) von annähernd dreieckiger Form, mit schmal abgerundetem Apex, schmalen, basolateralen Borstenbüscheln und unauffälligen, subapikalen Haarbüscheln. B e s c h r e i b u n g d e s m a k r o p t e r e n M ä n n c h e n s: Masse: Körperlänge 7,4 - 7,8 mm; maximale Körperbreite 4,5 - 4,7 mm; Pronotumbreite 3,5 - 3,7 mm. Färbung der Oberseite ähnlich wie bei der brachypteren Form, aber Kopf braun, mit gelblichem Vorderteil (ca. der vor den Augen liegende Abschnitt) und Pronotum mit blassgelbem Hinterrand. Strukturmerkmale teilweise stark von der brachypteren Form verschieden: Pronotum (wie Abb. 13) länger und etwas stärker gewölbt, in den Hinterwinkeln nur schwach ausgeschnitten, die Seiten des Hinterrandes aufgewölbt. Mesoscutellum gross, 2,2 mal so breit wie lang, seine Mitte rundlich hochgewölbt. Hemielytren mit kurzem, stumpfem Embolarwinkel (wie Abb. 13). Kiel des Mesosternum (Abb. 4) kaum niedriger als jener der brachypteren Form. B e s c h r e i b u n g d e s m a k r o p t e r e n W e i b c h e n s Masse: Körperlänge 7,7 - 8,1 mm; maximale Körperbreite 4,7 - 5,0 mm; Pronotumbreite 3,6 - 3,8 mm. Merkmale wie beim brachypteren Weibchen mit Ausnahme jener, die für das makroptere Männchen beschrieben wurden. V e r g l e i c h Aphelocheirus gusenleitneri nov. sp. gehört in das artenreiche Subgenus Aphelocheirus s. str. und dort in die A. minor - Artengruppe, welche von ZETTEL et al. (2008) definiert worden ist. Die Gruppe enthält weitere acht Arten, nämlich A. minor POLHEMUS & POLHEMUS 1989, A. breviculus NIESER & CHEN 1991 und A. kodadai ZETTEL 1999 aus Borneo, A. nepalensis ZETTEL 1998 und A. pradhanae ZETTEL 1998 aus dem Gebiet des Himalaja, A. lahu POLHEMUS & POLHEMUS 1989 aus Thailand sowie A. palawanensis POLHEMUS & POLHEMUS 1989 und A. zamboanga POLHEMUS & POLHEMUS 1989 von den Philippinen (ZETTEL et al. 2008).	de	Zettel, H. (2009): Aphelocheirus (s. str.) gusenleitneri nov. sp. - Erstnachweis der Aphelocheiridae (Heteroptera) aus Myanmar. Linzer biologische Beiträge 41 (2): 1071-1077, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5276359
03C587C2FFFD1206FF4EFEC1FECEFCDC.taxon	description	E t y m o l o g i e: Diese Art ist dem Linzer Hymenopterologen und herausragenden Kenner der Vespidae, Herrn Dr. Josef Gusenleitner, zum Anlass seines 80. Geburtstages herzlich gewidmet.	de	Zettel, H. (2009): Aphelocheirus (s. str.) gusenleitneri nov. sp. - Erstnachweis der Aphelocheiridae (Heteroptera) aus Myanmar. Linzer biologische Beiträge 41 (2): 1071-1077, DOI: http://doi.org/10.5281/zenodo.5276359
